FPÖ-Pirolt/Suntinger: Neue Regierungskoalition spart auf dem Rücken der Kärntner Bauernschaft

Freiheitlicher Antrag zur Fortführung der finanziellen Unterstützung von Ohrmarkten durch SPÖ, ÖVP und Grüne abgeschmettert

Klagenfurt (OTS) - In der heutigen Sitzung des Landwirtschaftsausschusses des Kärntner Landtages wurde der FPÖ-Antrag zur Beibehaltung der Kostenübernahme von Ohrmarken für Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen von SPÖ, ÖVP und Grünen abgeschmettert. "Während die neue Regierungskoalition Kärntens Verwaltung mit der Aufstockung von 10 auf 15 Verwaltungszentren und zusätzlichem Personal aufbläht und für Unnotwendigkeiten wie beispielsweise das neue Kärnten Logo Geld beim Fenster hinausgeworfen wird, werde bei den Kärntner Bauern ein nicht gerechtfertigter Sparkurs gefahren", üben heute der Landwirtschaftssprecher der Freiheitlichen, LAbg. Franz Pirolt sowie der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer, Peter Suntinger, heftige Kritik an dieser Vorgangsweise.

Den Bauern wird von Seiten der AMA vorgeschrieben, dass jedes Tier zwei Ohrmarken haben muss. In Zeiten der freiheitlichen Regierungsverantwortung wurden von Seiten der Kärntner Landesregierung Zuschüsse für die Kosten der Ohrmarken gewährt. Im Vorjahr waren es 336.168,54 Euro. Aufgrund der Dürre und dadurch stark gestiegenen Futterkosten sind die heimischen Betriebe ohnehin mit starken Einkommensverlusten konfrontiert. Weiters sind in der EU-Programm-Periode 2014-20120 keine gekoppelten Prämien mehr vorgesehen, was zu weiteren Einkommensverlusten für die heimischen Rinderhalter führe.
"Viele Bauern kämpfen ums Überleben und es ist nicht einzusehen, dass vor allem auf dem Rücken der Kärntner Bauernschaft gespart wird ", kritisieren die freiheitlichen Bauernvertreter. (Schluss)

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