• 29.10.2013, 12:58:37
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VP-Hueter: Nach wie vor Misstrauen in Koalitions-Partner

Kabeg-Arnold Gabriel: SPÖ-Nischelwitzer wusste offensichtlich mehr als Aufsichtsräte. Misstrauen in Koalitionspartner nach wie vor da, auch Zweifel an echtem Aufklärungs-Willen.

Utl.: Kabeg-Arnold Gabriel: SPÖ-Nischelwitzer wusste offensichtlich
mehr als Aufsichtsräte. Misstrauen in Koalitionspartner nach
wie vor da, auch Zweifel an echtem Aufklärungs-Willen. =

Klagenfurt (OTS) - "Wenn man heutigen Medienberichten Glauben
schenken darf, wissen offensichtlich SPÖ-Funktionäre mehr über die
Kandidaten und ihre Reihung als der Kabeg-Aufsichtsrat. Das
Misstrauen in diesen Entscheidungsprozess und damit in die
Koalitionspartner besteht weiter", sagt heute VP-Clubobmann
Ferdinand Hueter. So wisse nach eigenen Aussagen SP-Funktionär
Nischelwitzer, wer sich noch für den Posten des Kabeg-Chefs beworben
habe. Auch das Wissen um die drei erstgereihten Kandidaten war laut
Medienberichten unter SPÖ-Funktionären früher vorhanden als dem
Aufsichtsrat der Kabeg.

"Für die ÖVP ist diese Sache noch lange nicht gegessen. Wenn die SPÖ
nicht deutlichen Willen zeigt, wirklich alles aufzuklären und alle im
Raum stehenden Ungereimtheiten in diesem Objektivierungsverfahren zu
beseitigen, setzt sie damit die Koalition aufs Spiel", hält Hueter
fest. Denn nun sollen sämtliche Unterlagen anonymisiert dem
Aufsichtsrat der Kabeg vorgelegt werden sollten. "Das ist für mich
keine Transparenz, sondern erhärtet nur den Verdacht der
Verschleierung durch die SPÖ. Der Aufsichtsrat ist ohnehin der
Verschwiegenheit verpflichtet", so Hueter.
Auch in der Vergangenheit habe der Aufsichtsrat die Unterlagen bei
Personalentscheidungen erhalten. (Schluss)

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