VP-Hueter: Nach wie vor Misstrauen in Koalitions-Partner

Kabeg-Arnold Gabriel: SPÖ-Nischelwitzer wusste offensichtlich mehr als Aufsichtsräte. Misstrauen in Koalitionspartner nach wie vor da, auch Zweifel an echtem Aufklärungs-Willen.

Klagenfurt (OTS) - "Wenn man heutigen Medienberichten Glauben schenken darf, wissen offensichtlich SPÖ-Funktionäre mehr über die Kandidaten und ihre Reihung als der Kabeg-Aufsichtsrat. Das Misstrauen in diesen Entscheidungsprozess und damit in die Koalitionspartner besteht weiter", sagt heute VP-Clubobmann Ferdinand Hueter. So wisse nach eigenen Aussagen SP-Funktionär Nischelwitzer, wer sich noch für den Posten des Kabeg-Chefs beworben habe. Auch das Wissen um die drei erstgereihten Kandidaten war laut Medienberichten unter SPÖ-Funktionären früher vorhanden als dem Aufsichtsrat der Kabeg.

"Für die ÖVP ist diese Sache noch lange nicht gegessen. Wenn die SPÖ nicht deutlichen Willen zeigt, wirklich alles aufzuklären und alle im Raum stehenden Ungereimtheiten in diesem Objektivierungsverfahren zu beseitigen, setzt sie damit die Koalition aufs Spiel", hält Hueter fest. Denn nun sollen sämtliche Unterlagen anonymisiert dem Aufsichtsrat der Kabeg vorgelegt werden sollten. "Das ist für mich keine Transparenz, sondern erhärtet nur den Verdacht der Verschleierung durch die SPÖ. Der Aufsichtsrat ist ohnehin der Verschwiegenheit verpflichtet", so Hueter.
Auch in der Vergangenheit habe der Aufsichtsrat die Unterlagen bei Personalentscheidungen erhalten. (Schluss)

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