• 29.10.2013, 12:14:07
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AUVA: Sicherheitstechnische Prüfstelle feiert 60. Geburtstag

Wien (OTS) - Die sicherheitstechnische Prüfstelle der Allgemeinen
Unfallversicherungsanstalt bietet ein einzigartiges Leistungsangebot
für Unternehmen. Seit 60 Jahren können Firmen hier ihre Produkte
testen lassen.

Mit einer Feier begeht die AUVA heute den runden Geburtstag der
Sicherheitstechnischen Prüfstelle (STP). Diese Prüfstelle befindet
sich im AUVA-Forschungs- und Verwaltungszentrum im 20. Wiener
Gemeindebezirk. Hier werden verschiedenste Produkte auf ihre Funktion
und Sicherheit geprüft, vor allem persönliche Schutzausrüstungen wie
Helme, Sicherheitsschuhe oder etwa Absturzsicherungen, aber auch
Freizeit- und Sportartikel wie z.B. Schihelme.

Diese Produktprüfungen haben sich sehr bewährt und helfen
einerseits den Anwendern bei der Auswahl sowie dem Hersteller bei der
Markteinführung neuer Produkte. Die Unternehmer haben hier die
Möglichkeit, ihre Produkte mit dem CE-Zeichen zu zertifizieren.
Dieses Zeichen bestätigt die Erfüllung der EU-weit gültigen
Produktanforderungen. "Wir prüfen vorrangig Produkte, die für den
Benutzer einen sicherheitstechnischen Nutzen bieten. Deswegen haben
wir hier die höchste Kompetenz im Unterschied zu jenen Einrichtungen,
die in unterschiedlichsten Bereichen tätig sind", sagt der Leiter der
Prüfstelle der AUVA, Klaus Wittig. "Die Hersteller haben bei uns die
Möglichkeit, nachvollziehbar und kostengünstig eine Zertifizierung zu
bekommen."

Neben den Produktzertifizierungen wie Rutschsicherheit bei
Bodenbelägen werden auch Messungen von Lärm, Staub, Schadstoffen usw.
sowie die Personen- und Managementzertifizierung angeboten.
Fragestellungen wie zum Beispiel die der Schimmelproblematik können
zielgerichtet analysiert und Lösungsansätze erarbeitet werden.

Hohe Flexibilität und Kompetenz gepaart mit dem auf die Industrie
abgestimmten Leistungsspektrum sind Markenzeichen der Prüfstelle, die
zahlreiche nationale und internationale Hersteller schätzen gelernt
haben.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000
Selbständige sowie 1,4 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die
AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur
Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die
vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und
die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei
weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und
finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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