- 29.10.2013, 11:23:32
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"Botschafter des Glaubens - Stift Göttweig am Tor zur Wachau"
"Österreich-Bild am Sonntag", 3. November um 18.25 Uhr, ORF 2
Utl.: "Österreich-Bild am Sonntag", 3. November um 18.25 Uhr, ORF 2 =
St. Pölten (OTS) - Seit mehr als 1000 Jahren gilt das
Benediktiner-Stift Göttweig als "Tor zur Wachau", es ist
spirituelles, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Region.
Wegen seiner beeindruckenden Lage hoch über dem Donautal wird das
Kloster gerne das "österreichische Montecassino" genannt - auch wenn
derzeit Baukräne aufgrund einer dringend notwendigen Dachsanierung
das Erscheinungsbild mitbestimmen.
Ein "Österreich-Bild am Sonntag" aus dem ORF Landesstudio
Niederösterreich (Gestaltung: Karina Fibich) stellt das
UNESCO-Weltkulturerbe vor und gibt Einblicke auch in Bereiche, die
der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. So öffnet Abt Columban
Luser die Schatzkammer und andere prachtvoll gestaltete
Räumlichkeiten des Stiftes.
Gezeigt werden aber auch das Mittagsgebet und die Vesper der
Mönche sowie ihre vielfältigen Aufgabengebiete in der Seelsorge und
als Arbeitgeber - und zwar im Jugendhaus, bei Exerzitien und in den
Stiftspfarreien ebenso wie im forstwirtschaftlichen Betrieb, im
Weinbau und im Stiftsrestaurant.
Darüber hinaus ist Stift Göttweig auch Schauplatz zahlreicher
Veranstaltungen - von "Dinner & Crime" bis zu Konzerten im Stiftshof
wie "Klassik unter Sternen" mit Opernstar Elina Garanc. Das Museum,
verschiedene Sonderausstellungen und das größte Barock-Treppenhaus
Österreichs ("Kaiserstiege") mit dem gewaltigen Deckenfresko von Paul
Troger sind weitere Anziehungspunkte.
Im "Österreich-Bild am Sonntag" werden aber auch dringend
notwendige Sanierungsarbeiten angesprochen: So müssen rund 18.000
Quadratmeter Fläche des bereits 300 Jahre alten Stiftsdaches erneuert
werden - das entspricht einer Fläche von nahezu vier Fußballfeldern.
Sechs Jahre soll die Renovierung dauern, fünf Millionen Euro sind
dafür projektiert, um die Schäden, die nicht zuletzt auch schwere
Stürme der letzten Jahre angerichtet haben, nachhaltig zu reparieren.
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