Industrie: KV-Abschluss der Maschinen- und Metallwarenindustrie fordernd, gerade noch vertretbar

IV-GS Neumayer: Angemessener Abschluss angesichts sensibler Wirtschaftslage wichtig - Thema "moderne Arbeitswelt" muss auf der Tagesordnung bleiben

Wien (OTS/PdI) - Die Industriellenvereinigung (IV) begrüßt, dass in den KV-Verhandlungen des Fachverbandes der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) mit der Gewerkschaft eine Einigung über einen KV-Abschluss erzielt werden konnte. "Der KV-Abschluss in der Maschinen- und Metallwarenindustrie ist angesichts der sensiblen konjunkturellen Lage fordernd, aber gerade noch vertretbar. Damit sollte es möglich sein, den besonderen Rahmenbedingungen der Branchen im internationalen Wettbewerb Rechnung zu tragen und vor allem heimische Arbeitsplätze zu sichern", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer heute, Montag.

Vor dem Hintergrund des notwendigen Erhalts der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe sei eine für beide Seiten faire Lösung am Verhandlungstisch "ein positives Signal für die Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Gespräche hinsichtlich zentraler Fragen wie der Arbeitszeit, die den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt entspricht, und einer ertrags- bzw. lohntangentenabhängigen Lohndifferenzierung müssen jedenfalls auf der Tagesordnung bleiben. Die vereinbarte Arbeitsgruppe ist aber jetzt aufgefordert auch Ergebnisse hinsichtlich einer modernen Arbeitszeit zuwege zu bringen", betonte der IV-Generalsekretär. Die Politik sei darüber hinaus im Rahmen der Erstellung eines neuen Regierungsprogramms für die kommenden fünf Jahre gefordert, endlich eine Entlastung bei den Arbeitszusatzkosten sowie der Entbürokratisierung für die Betriebe anzugehen. "Wir wollen, dass den Menschen mehr netto bleibt und stehen für ein gemeinsames Vorgehen mit den Arbeitnehmervertretern bereit", so Neumayer. "Eines ist allerdings auch klar: Eine Entlastung bei den Arbeitskosten erreicht man nicht dadurch, dass den Menschen noch zusätzlich ins Geldbörsel gegriffen wird. Eine Entlastung muss eine echte Entlastung sein."

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