Die PreisträgerInnen des OscART 2013 - Sperrfrist 17.00 Uhr

Fotomaterial zur Preisverleihung: 29. Oktober ab 11.00 Uhr Pressedownload: http://www.oscart.at/presse13.html

Wien (OTS) - +++ ALOIS WIENERROITHER UND EBERHARD KOHLBACHER in der Kategorie "Klassischer Kunsthandel" +++ MANFRED LANG in der Kategorie "Zeitgenössische Galerien" +++ SAMMLUNG VERBUND in der Kategorie "Sammlung" +++ TOBIAS G. NATTER in der Kategorie "Museumswesen" wurden gestern Abend im Rahmen der Preisverleihung im Künstlerhaus Wien für ihre außergewöhnlichen Leistungen mit den OscARTs 2013 gewürdigt.

Seit dem Jahr 2002 vergibt das Landesgremium Wien des Kunsthandels den OscART als Auszeichnung für besondere Leistungen an GaleristInnen, KunsthändlerInnen, MuseumsdirektorInnen, KunstsammlerInnen, KunstjournalistInnen und KunsthistorikerInnen.

Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien: "Wien ist Hotspot und Brennpunkt der österreichischen Galerienszene und damit auch wirtschaftliches Zentrum des österreichischen Kunstmarkts. Kunst und Kultur sind in Wien auf Grund der Historie allgegenwärtig - und wegen des großen Engagements der vielen Galeristen, Kunsthändler, Sammler, Kunsthistoriker und Kunstjournalisten. Mit dem OscART wollen wir ihren Einsatz auszeichnen und einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Denn sie tragen auf vielfältige Weise zur Lebensqualität unserer Stadt bei: Als Bestandteil der Entwicklung einer lebendigen Kunstszene ebenso wie als Vermarkter eines Wiener Kunstbegriffs."

"Der Kunsthändler lebt von der unstillbaren Sucht des Sammlers, immer Neues zu erwerben, das er eigentlich nicht braucht und wofür er schon lange keinen Platz mehr hat. Alois Wienerroither und Eberhard Kohlbacher sind bei weitem die charmantesten Kunsthändler am Platz. Wenn soziale Kompetenz, als eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg im Kunsthandel ist, sind die beiden darin unschlagbar." Mit diesen Worten würdigte der Wiener Kunstsammler Dkfm. Rudolf Schmutz die großen Verdienste von Mag. Alois Wienerroither und Mag. Eberhard Kohlbacher um die Branche. www.austrianfineart.com

"Manfred Lang zählt zu den wenigen Galeristen, die stets das Wohl, die Interessen und den Erfolg der Gemeinschaft der Galeristen im Sinn haben. Neben seinem Engagement jungen KünstlerInnen im Rahmen seiner Galerientätigkeit eine Plattform zu bieten, war Manfred Lang Initiator vieler österreichischer Kunstmessen wie u.a. der viennAfair und ihrer Vorgängermesse der Kunst Wien ebenso wie der art austria, der Art Albertina und der art bodensee und setzte damit nicht nur Fixpunkte im heimischen Kunstkalender, sondern leistete damit einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des Kunstmarkts über die Grenzen Wiens hinaus" lobte Prof. Ernst Hilger, Wiener Galerist und Präsident des FEAGA AWARD, das Engagement und die Verdienste von Manfred Lang als "Sprachrohr der zeitgenössischen Kunst". www.glw.at

Für ihre besonderen Leistungen in der Kategorie "Sammlung" wurde die SAMMLUNG VERBUND mit dem OscART 2013 ausgezeichnet. Mag. Andrea Ecker, Leiterin der Sektion V (Kunst) verlas stellvertretend für Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Dr. Claudia Schmied die Grußworte: "Kunst geht alle Menschen an. Immer öfter beweisen privatwirtschaftlich organisierte Institutionen ein fundiertes Kunstverständnis und die gelebte Verantwortung, Kunstwerke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein hervorstechendes Beispiel dieser erfreulichen Entwicklung ist die SAMMLUNG VERBUND, die heuer den OscART für besondere Leistungen in der Kategorie "Sammlung" erhält. Die im Jahr 2004 ins Leben gerufene Sammlung hat sich dem Credo "Tiefe statt Breite" verschrieben. Es ist gelungen, ein klares Profil zu erarbeiten und sich damit in der Kunstszene zu positionieren. Besonders freue ich mich über das umfangreiche Vermittlungsprogramm der Sammlung, das sich sowohl an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens richtet, wie auch an die kunstinteressierte Öffentlichkeit". Auch DDr. Christoph Thun-Hohenstein, Direktor, MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst würdigte das Engagement der SAMMLUNG VERBUND:
"Die SAMMLUNG VERBUND zeigt eindrucksvoll, wie ein Unternehmen durch gezielte Schwerpunktsetzung und anspruchsvolles Sammeln auch im kulturellen Bereich qualitativ hochwertige Leistungen erbringen kann." Entgegen genommen wurde der Preis von DI Wolfgang Anzengruber, Generaldirektor, VERBUND und Dr. Gabriele Schor, Leiterin, SAMMLUNG VERBUND.
www.verbund.com/sammlung

Dr. Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Albertina, ehrte Dr. Tobias G. Natter, Direktor des Leopold Museums, für seine besondere Leistung im Bereich "Museumswesen" mit den Worten: "Tobias G. Natter ist seit vielen Jahrzehnten einer der prononciertesten österreichischen Kunsthistoriker und Ausstellungsmacher, dessen Projekte stets durch eine ungewöhnliche Fragestellung und neue Perspektiven auch auf scheinbar bekanntes Material überraschen. In Natters Werk halten sich Ausstellungen und kunsthistorische Texte die Waage: das seltene Beispiel eines Gelehrten, der auch die Sprache der Inszenierung und Visualisierung versteht."
www.leopoldmuseum.at

Die OscART-Skulptur 2013

Dass der OscART jedes Jahr von einer zeitgenössischen Künstlerin oder einem zeitgenössischen Künstler neu gestaltet wird, hat bereits Tradition. Für den elften OscART hat die junge Künstlerin Anna-Maria Bogner ein Werk konzipiert, das ein zentrales Element im Kunstfeld thematisiert: den Raum. Anna-Maria Bogners Arbeiten befassen sich immer wieder mit den Themen, Raum und Raumaneignung - also der Interaktion von Raum und Mensch. So ist auch die diesjährige Trophäe des OscART ein Objekt, das sich zentral mit Raum befasst. Ebenso fragil wie widerstandsfähig und zugleich transparent doch mit klaren Abgrenzungen, sowohl innerhalb des Objekts als auch gegenüber der Umgebung, bildet die Skulptur eine Idee von einem Raum, wie er sich typischerweise in der Kunstwelt konstituiert. Denn Auszeichnungen verweisen immer auch auf Möglichkeitsräume, in denen RezipientInnen, AusstellungsorganisatorInnen, GaleristInnen und natürlich auch die KünstlerInnen selbst agieren. Räume, die es braucht, damit aus einem guten Gedanken eine herausragende Idee erwachsen kann. Diese Ideen und besonderen Leistungen soll der Preis auszeichnen. Die Aufmerksamkeit, die durch die Verleihung geschaffen wird, öffnet den PreisträgerInnen neue Perspektiven, Möglichkeiten und somit Räume. PreisträgerInnen, Kunstwelt und Öffentlichkeit bilden so für einen kurzen Augenblick einen gemeinsamen Raum, dessen symbolisches Bindeglied der diesjährige OscART ist.

Wie bereits in den letzten Jahren wird der OscART auch als limitierte Edition aufgelegt, produziert in einer Auflage von 30 Stück von der online Kunstzeitung artmagazine.cc. Die Edition ist ab dem 28. Oktober 2013 zum Preis von 690,- Euro zu erwerben.

Die Verleihung des OscART 2013 steht unter dem Ehrenschutz der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Dr. Claudia Schmied und der Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, KommR Brigitte Jank.

Hauptsponsor: UNIQA Versicherungen AG

Der OscART 2013 wird unterstützt durch:
artmagazine.cc, Bundesgremium des Juwelen-, Uhren-, Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandels, Budweiser (Budvar), Dorotheum GmbH & Co KG, Im Kinsky Kunst Auktionen GmbH, Graphisches Atelier Neumann GmbH, Kovacek Wein, M.A.C. Hoffmann & Co. GmbH, Vöslauer, Weltkunst, WIKAM, Wirtschaftskammer Wien.

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Christina Werner
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