- 28.10.2013, 12:23:01
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Berlakovich: Grünes Licht für Übergangsmaßnahmen für das Jahr 2014
Österreichs Forderungen erfüllt - Planungssicherheit für Bäuerinnen und Bauern
Utl.: Österreichs Forderungen erfüllt - Planungssicherheit für
Bäuerinnen und Bauern =
Wien (OTS) - Da eine Umsetzung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik
(GAP) in allen Bereichen mit 1. Jänner 2014 nicht möglich ist, bedarf
es zur Gewährung der Kontinuität Übergangsmaßnahmen für das Jahr
2014. Die Kommission legte im April dieses Jahres einen
entsprechenden Vorschlag vor und die Mitgliedstaaten drängten im
Hinblick auf die notwendige Planungssicherheit auf einen raschen
Abschluss. Nach intensiven Verhandlungen mit dem Europäischen Rat,
dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission gibt es
grünes Licht für die von Österreich gewünschten wichtigen
Übergangsmaßnahmen. Beim Sonderausschuss für Landwirtschaft gab es
dazu heute, Montag 28. Oktober 2013, die Bestätigung.
Das zwischen den drei Institutionen nun erreichte Übereinkommen
berücksichtigt sämtliche Forderungen Österreichs. "Es ist uns
gelungen, einen sinnvollen Periodenübergang zu erreichen und
Planungssicherheit für die österreichischen Bäuerinnen und Bauern zu
schaffen" hob Bundesminister Niki Berlakovich hervor.
So können in der Ländlichen Entwicklung im Jahr 2014 bei einem
Großteil der Maßnahmen Mittel aus der neuen Finanzzuteilung 2014 -
2020 zur Verlängerung des laufenden Programms verwendet werden. Damit
ist vor allem im Bereich des österreichischen Umweltprogramms ein
reibungsloser Übergang zwischen den beiden Perioden sichergestellt.
Bei den Direktzahlungen wurde ein Modus gefunden, um die durch den
Wegfall der Modulation bedingte Belastung für Kleinbetriebe
abzuwenden. Den Mitgliedstaaten wird für die Anwendung der Kürzungen
im Rahmen der Finanzdisziplin eine Ausnahme zugestanden, womit sie
Betriebe von den Kürzungen ausnehmen können, die im Jahr 2013
Direktzahlungen in der Höhe von bis zu 5.000 EUR beantragt haben.
Die endgültige Abstimmung des Europäischen Parlaments sowie die
formelle Annahme im Rat stehen noch aus. Sie sind für Dezember
vorgesehen.
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