Eröffnung des neuen Urnengartens bei der Feuerhalle Simmering

Friedhöfe Wien bieten nun weitere Möglichkeiten zur naturnahen Bestattung

Wien (OTS) - Simmering-Bezirksvorsteherin Renate Angerer und Friedhöfe Wien-Geschäftsführer Markus Pinter eröffneten parkähnlich gestalteten Urnengarten bei der Feuerhalle Simmering.

Viele Menschen suchen als letzte Ruhestätte für ihre Verstorbenen etwas Besonderes, gerade naturnahe Bestattungen werden immer stärker gewünscht. Die Friedhöfe Wien bieten Kundinnen und Kunden nun ab November 2013 im parkähnlich gestalteten Innenhof der Feuerhalle Simmering eine neue Gemeinschaftsgrabanlage an.

Die Urnen werden unter Blütenstauden beigesetzt, Bänke laden zum Verweilen ein. Ein Wasserbassin rundet diesen Ort der Ruhe und des Gedenkens ab. Die gärtnerische Betreuung und Pflege des - unmittelbar im Eingangsbereich befindlichen -Urnengartens führen die Friedhöfe Wien durch, Angehörige müssen sich nicht mehr um die Grabpflege kümmern. Grabrechte werden hier für den Zeitraum von 20 Jahren vergeben, Verlängerungen und Lebzeitenerwerbe sind selbstverständlich möglich. Es können zwei Urnen pro Grabstelle beigesetzt werden. Auf Wunsch können die Namen der Verstorbenen auf einen Gedenkstein graviert werden.

Neben dem Urnengarten bieten die Friedhöfe Wien auch einen Waldfriedhof oder Rasen-, Baum- und Strauchgräber an.
Sanierung der denkmalgeschützten Einfriedungsmauer
Bei der Einfriedungsmauer der Feuerhalle Simmering handelt es sich um die ehemalige Umfassungsmauer des "Oberen Gartens" der Renaissanceanlage Schloss Neugebäude. Die Einfriedungsmauer mit ihren Türmen stellt einen integrierenden Bestandteil der Schlossanlage von Schloss Neugebäude dar, die bis heute zu den wichtigsten Renaissancebauten nördlich der Alpen zählt, und ist zugleich Teil der in den 1920er Jahren geschaffenen Krematoriumsanlage und somit wichtiges Zeugnis der Geschichte der Feuerbestattung in Österreich sowie der Architektur der Moderne.

Die denkmalgeschützte Einfriedungsmauer ist nun bereits zu einem Teil fertig saniert. Die Bauarbeiten werden bis 2015 abgeschlossen sein. Die Friedhöfe Wien haben unter anderem den Auftrag, das kulturelle Erbe zu bewahren und investieren insgesamt rund vier Millionen Euro in die Sanierung dieses Kulturdenkmals.

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