SOS Mitmensch: Obdachlose nicht aus Stadt vertreiben

Campierverordnung muss geändert werden

Wien (OTS) - "Es ist Aufgabe der Politik, obdachlose Menschen zu beraten und zu unterstützen, nicht sie zu vertreiben und mit Strafen zu bedrohen. Die Stadt Wien hat bisher viel für Obdachlose getan und sollte sich das nicht durch eine Politik der Härte und Kälte kaputt machen. Eine Verordnung, die sich auf Campiertourismus bezieht, darf nicht zur Vertreibung von Obdachlosen missbraucht werden", so Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch. "Was sich derzeit in Ungarn im Umgang mit Obdachlosen abspielt, ist eine soziale Katastrophe und eine Schande für jeden Rechtsstaat. Österreich darf das nicht kopieren. Wir hoffen daher auf ein positives Ergebnis des heutigen Runden Tisches und eine Änderung der Campierverordnung im Sinne von Menschlichkeit und Solidarität."

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