- 25.10.2013, 12:19:38
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Matthias Stadler zum morgigen Nationalfeiertag: Frieden und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeiten
St. Pölten (OTS/SPI) - Seit 1965 erinnert der 26. Oktober an die 10
Jahre zuvor beschlossene immerwährende Neutralität Österreichs. "Wir
leben in unserem Land heute in der längsten Friedenszeit der letzten
Jahrhunderte. Seit 68 Jahren wurde unser Staatsgebiet von keinerlei
Kriegs- oder Bürgerkriegshandlungen erschüttert. Diese Zeit des
Friedens und der prosperierenden wirtschaftlichen Entwicklung
verdankt Österreich nicht zuletzt dem am 26. Oktober gefassten
Beschluss des Neutralitätsgesetzes", betont der Vorsitzende der
SPÖ-Niederösterreich, Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.
"Die österreichische Neutralität ist ein zentrales Element, das für
den Frieden in unserem Land steht, ein zweiter Garant dafür ist das
größte Friedensprojekt der Geschichte, die Europäische Union. In ihr
sind heute Länder Partner, die einander jahrhundertelang feindlich
gegenüberstanden, in ihr sitzen heute Menschen an einem Tisch, die
noch vor wenigen Jahrzehnten durch den Eisernen Vorhang getrennt
wurden. Heute leben in unserem Land schon viele Generationen, die
kriegerische Auseinandersetzungen nur noch aus dem Fernsehen kennen.
Doch weder diesen Frieden noch die hart erkämpfte Demokratie in
Europa dürfen wir als selbstverständlich hinnehmen", so Stadler
weiter.
"Der Nationalfeiertag ist zweifellos der richtige Zeitpunkt, die
Güter Frieden und Demokratie hochzuhalten. Er ist aber aufgrund der
entscheidenden Bedeutung der Europäischen Union auch ein guter
Anlass, den Blick auf die Wahlen zum Europaparlament im kommenden
Jahr zu richten. Denn eine gewisse Skepsis gegenüber Europa wird
leider allzu leicht geschürt, weil es eben recht einfach ist, die
Schuld für jegliche Probleme 'denen in Brüssel' zuzuschieben. Doch
das ist eine nicht ungefährliche Tendenz, weil sie die EU in den
Augen der Menschen diskreditiert statt die Potentiale und Chancen,
die wir in und durch Europa haben hervorzustreichen. Wie bei jedem
Projekt gibt es natürlich Schwierigkeiten, die aber gemeinsam zu
meistern sind. Deshalb haben die Europawahlen eine solche Bedeutung,
sind sie es doch, die unser aller demokratische Vertretung und damit
unser Mitbestimmungsrecht in Europa repräsentieren. Die EU-Wahl ist
daher keineswegs unbedeutend, sondern ganz im Gegenteil ein wichtiges
Element unserer modernen europäischen Demokratie", so Mag. Matthias
Stadler abschließend.
(Schluss) kr
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