• 24.10.2013, 17:11:50
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management club fordert neue Regierung zum Handeln auf

mc-Mitglieder und Experten haben Ideen und Reformvorschläge für die nächste Regierung erarbeitet und diese am 23. Oktober 2013 mit Vertretern aller Parlamentsparteien diskutiert.

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4756 Im Bild
v.l.n.r.: Dr. Georg Vetter (Team Stronach), Mag. Stefan Wallner
(Bundesgeschäftsführer, Die Grünen), KommR Brigitte Jank (ÖVP), Dr.
Andreas Unterberger (Journalist), Dr. Christoph Matznetter
(Wirtschaftssprecher, SPÖ), Dr. Matthias Strolz (Klubobmann, NEOS),
Mag. Reinhard Pisec (Bundesrat, FPÖ - Pro Mittelstand).

Utl.: mc-Mitglieder und Experten haben Ideen und Reformvorschläge
für die nächste Regierung erarbeitet und diese am 23. Oktober
2013 mit Vertretern aller Parlamentsparteien diskutiert. =

Wien (OTS) - mc-Mitglieder und Experten haben Ideen und
Reformvorschläge für die nächste Regierung erarbeitet und diese am
23. Oktober 2013 mit Vertretern aller Parlamentsparteien diskutiert.

Einhelliger Tenor unter allen Diskutanten war, dass der Stillstand
endlich beseitigt werden müsse und Reformen schnell auf den Weg
gebracht werden müssen. Einig war man sich auch im Hinblick auf die
Forderung des management club, dass die Regierung vor der großen
Herausforderung steht, einerseits die Belastungen für die Menschen
sowie die Wirtschaft und gleichzeitig die öffentlichen Schulden
senken muss.

Für Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien und
künftige Nationalratsabgeordnete der ÖVP, steht das Thema Bildung
ganz oben auf der Agenda, denn nur gut ausgebildete Menschen können
die Wirtschaft vorantreiben. Bildung ist auch ein zentrales Thema für
NEOS-Klubobmann Matthias Strolz: "Die Autonomie der Schulen muss
ausgeweitet werden, Parteibücher haben bei der Besetzung von
Direktorenposten nichts verloren."

Ebenso habe die Überregulierung im Bereich der Unternehmen in den
letzten Jahren enorm zugenommen: "Der Staat sollte mehr Anreize
bieten, anstatt alles zu regulieren", so Jank. Dem hielt Christoph
Matznetter, Wirtschaftsprecher der SPÖ, entgegen, dass man hier
behutsam vorgehen müsse. Regelungen werden nicht grundlos erlassen
und die Verantwortung liege nicht allein bei der Politik: Interne
Konzernregeln seien oft strenger als die gesetzlich vorgeschriebenen:
"Nicht alles ist so schlecht in Österreich, in den USA gibt es zB
noch viel mehr Regulierung."

FPÖ-Bundesrat Reinhard Pisec sieht enormen Handlungsbedarf bei der
Senkung der Abgaben- und Steuerquote sowie bei den Lohnnebenkosten,
um Österreich als Wirtschaftsstandort attraktiv positionieren zu
können. "Das Hauptproblem der österreichischen Wirtschaft ist der
viel zu hohe Kostenfaktor", so Pisec. Zuspruch kam von Georg Vetter,
Nationalratskandidat vom Team Stronach: "Hohe Steuern treiben
Menschen aus dem Land oder sie flüchten in die Schattenwirtschaft."

Stefan Wallner, Bundesgeschäftsführer der Grünen, unterstützt die
Forderung des management club nach einem One-Stop-Shop, der sich um
behördliche Angelegenheiten kümmert: "Serviceorientierung ist nicht
nur für Unternehmen, sondern auch für alle Stellen, die mit Bürgern
zu tun haben, sinnvoll." Die erforderliche Transparenz bei
öffentlichen Einnahmen aus Abgaben und Gebühren sowie Ausgaben zB im
Bereich der Förderungen diene auch der Korruptionsbekämpfung: "Wir
sind für einen gläsernern Staat, nicht für einen gläsernen Bürger",
so Wallner.

Über das Forderungspapier "Österreichs Manager: Starke Ideen
für das Land"

Der management club hat gemeinsam mit mc-Mitgliedern,
Führungskräften, Managern, Politikern und Experten einen
Diskussionsprozess unter dem Namen mc-Fokus im Juni dieses Jahres
initiiert, um über zentrale Zukunftsthemen zu sprechen und dabei
wesentliche Forderungen für eine positive Entwicklung Österreichs
zusammengestellt. Die Forderungen der Manager reichen dabei von
Haushaltsbudget, Deregulierungen und der Anhebung des
Pensionsantrittsalters bis hin zu Reformen im Bildungssystem, das auf
Leistung, Vielfalt, externen Qualitätsmessungen, Transparenz im
Wettbewerb und Autonomie aufbaut. Das Forderungspapier steht auf
www.managementclub.at zum Download zur Verfügung.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4756

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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