"Betreubares Wohnen": Hilfswerk Kärnten und Ärztekammer für Kärnten realisieren gemeinsames Projekt

Neue Altstadt-Residenz in Wolfsberg

Klagenfurt/Wolfsberg (OTS/Hilfswerk Kärnten) - An einem der schönsten Plätze Wolfsbergs, am Hohen Platz 12/Kanalplatz 3, gibt es die "Altstadt-Residenz". Hier wird es Menschen, die den Alltag nicht alleine bewältigen können, ermöglicht, betreut zu wohnen. Realisiert haben das Projekt des "Betreubaren Wohnens" das Hilfswerk Kärnten und der neue Eigentümer des Hauses, die Ärztekammer für Kärnten.

"Betreubares Wohnen" bedeutet, dass man alleine in der eigenen Wohnung lebt, aber einen raschen und unkomplizierten Zugang zu verschiedenen Formen der Alltagsunterstützung hat.
Das ermöglicht nicht nur ein selbsständiges Leben im eigenen Zuhause, auch der psychologische Effekt spielt hierbei eine große Rolle:
Dadurch, dass hier Menschen mit ähnlichen Lebensumständen wohnen, wird ein Gefühl der Gemeinsamkeit und des gegenseitigen Verständnisses geschaffen, was wiederum Depressionen vorbeugt, die gerade im Alter stark zunehmen.
Die Altstadt-Residenz wird von einer "Alltagsmanagerin" betreut, die regelmäßig vor Ort ist und die mit den Bewohnern die individuellen Hilfestellungen bespricht und organisiert.

"Oft sind es nur Kleinigkeiten im Alltag, die man nicht mehr erledigen kann und trotzdem muss man sein Zuhause verlassen. Wir möchten es Menschen ermöglichen, in den eigenen vier Wänden möglichst lange zu leben. Wir bieten unter anderem einen Begleit- und Besuchsdienst an sowie die unterschiedlichsten gemeinsamen Freizeitaktivitäten", so Hilfswerk Präsidentin Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler.

Ärztekammerpräsident Dr. Josef Huber war von Anfang an begeistert:
"Ich bin selbst Arzt in einer ländlichen Gemeinde und weiß, wie schwierig es oft, vor allem für ältere Menschen, ist, den Alltag zu bewältigen und welche psychische Belastung es darstellt, wenn sie dann nicht mehr alleine leben können und ihre Wohnung aufgeben müssen. Deshalb sind Projekte, wie dieses gemeinsame mit dem Hilfswerk, sehr wichtig und notwendig."

Auch Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz freut sich über dieses Projekt: "Als Bürgermeister liegt mir das Wohl meiner Wolfsbergerinnen und Wolfsberger am Herzen. Mit der Altstadt-Residenz wurde eine Idee verwirklicht, die es Menschen ermöglicht an Lebensqualität zu gewinnen und ich bin froh, dass das Management dahinter in so professionellen Händen, wie dem Hilfswerk und der Ärztekammer, liegt. Zudem wurde eines unserer historischen Gebäude wunderbar revitalisiert. "

Derzeit gibt es noch sieben freie Wohnungen. Bei Interesse steht das Hilfswerk Kärnten für weitere Fragen zur Verfügung.

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