- 18.10.2013, 12:49:39
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"Licht ins Dunkel"-Geschäftsführerin Tschürtz-Kny geht in Ruhestand
Blumen und Dankesworte für die scheidende "Licht ins Dunkel"-Geschäftsführerin bei der Auftaktsitzung im ORF-Zentrum
Utl.: Blumen und Dankesworte für die scheidende "Licht ins
Dunkel"-Geschäftsführerin bei der Auftaktsitzung im
ORF-Zentrum =
Wien (OTS) - Gestern, Donnerstag, den 17. Oktober 2013, fand im
ORF-Zentrum die Auftaktsitzung zur 41. Kampagne von "Licht ins
Dunkel" statt, an der traditionsgemäß alle zentralen Redaktionen des
ORF und seiner Landesstudios, ORF-Generaldirektor Dr. Alexander
Wrabetz sowie "Licht ins Dunkel"-Präsident Kurt Nekula und
Geschäftsführerin Christine Tschürtz-Kny teilnahmen.
Wrabetz: "Problemlose Abwicklung über Jahrzehnte"
Der Auftakt zur kommenden 41. Kampagne von "Licht ins Dunkel" stand
dabei aber auch im Zeichen eines großen Abschieds: Christine
Tschürtz-Kny, 71, Geschäftsführerin des 1987 gegründeten Vereins
"Licht ins Dunkel" von Beginn an, geht in den Ruhestand.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz würdigte die Verdienste der
scheidenden Geschäftsführerin, die sich mit dem besten Ergebnis in
der Geschichte von "Licht ins Dunkel" verabschiedete - 13,6 Millionen
Euro, die mit der Jubiläumskampagne erzielt worden waren -, und
bezeichnete sie als eine der "Säulen" der Aktion. Wrabetz: "Es ist
nicht selbstverständlich, eine Spendenaktion wie 'Licht ins Dunkel'
über Jahrzehnte hinweg ohne Probleme, stets korrekt auf der Seite der
Spender und Empfänger, abzuwickeln und zu verwalten." Wrabetz
würdigte dabei auch die Verdienste, die Tschürtz-Kny in der
Mittelverwaltung anderer ORF-Aktionen, etwa der "Nachbar in
Not"-Jugoslawienhilfe von 1992 bis 2002, der ORF-Hochwasserhilfe aus
dem Jahr 2002 oder anlässlich der bisher größten "Nachbar in
Not"-Hilfsaktion für die vom Tsunami betroffenen Menschen 2004 in
Südostasien, hat. Wrabetz: "In Summe waren es Spendenerlöse in Höhe
von 308 Millionen Euro, die in einem Vierteljahrhundert über Ihren
Schreibtisch gegangen und umgesetzt worden sind. Sie waren dem ORF
stets Garant für unbürokratische Abwicklung, penible Kontrolle und
effizienten Mitteleinsatz. Dafür gebührt Ihnen unser aller Dank und
unsere Anerkennung!"
Wrabetz: "Zum 41. Mal Symphonie der Hilfsbereitschaft"
In Bezug auf den Start der 41. "Licht ins Dunkel"-Kampagne
unterstrich ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "'Licht ins
Dunkel' ist etwas ganz Besonderes in diesem Land und etwas, das der
ORF nur in seiner Gesamtheit so durchführen kann. 'Licht ins Dunkel'
ist die Symphonie der Hilfsgemeinschaft, die nur dann entstehen kann,
wenn alle Teile des Orchesters zusammenspielen. Gerade in Zeiten der
Fragmentierung ist 'Licht ins Dunkel' etwas, was uns Menschen
verbindet, ein gesellschaftlicher 'Kitt' der Solidarität und
Verantwortung in Gesamtösterreich."
Tschürtz-Kny: "Ich danke für die Freude an dieser Arbeit"
Christine Tschürtz-Kny unterstrich in ihren Abschiedsworten: "Ich
danke Ihnen allen für die gute Zusammenarbeit und die Freude, die
diese Arbeit gemacht hat. Viele in dieser Runde könnten nicht nur
meine Kinder, sondern bereits meine Enkel sein - für die Zukunft ist
gesorgt! Ich verabschiede mich von allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern sowie Kolleginnen und Kollegen, die mir über die Jahre
ans Herz gewachsen sind, und auch von der Aktion 'Licht ins Dunkel'
mit Freude im Herzen und segne Ihre Wege!", so die scheidende
Geschäftsführerin.
Im Verein "Licht ins Dunkel" übernimmt die Funktion der
Geschäftsführerin Eva Radinger, 46, die bisher im ORF und seit 2001
im Team vom ORF-Humanitarian-Broadcasting für die Betreuung von
Sponsoren im Zusammenhang mit der Aktion "Licht ins Dunkel" sowie als
Gestalterin tätig war. Sissy Mayerhoffer, Leiterin des
ORF-Humanitarian-Broadcasting: "Ich freue mich, dass somit die
Tradition der guten und engen Zusammenarbeit zwischen dem ORF und dem
Verein 'Licht ins Dunkel' fortgesetzt wird."
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