"Licht ins Dunkel"-Geschäftsführerin Tschürtz-Kny geht in Ruhestand

Blumen und Dankesworte für die scheidende "Licht ins Dunkel"-Geschäftsführerin bei der Auftaktsitzung im ORF-Zentrum

Wien (OTS) - Gestern, Donnerstag, den 17. Oktober 2013, fand im ORF-Zentrum die Auftaktsitzung zur 41. Kampagne von "Licht ins Dunkel" statt, an der traditionsgemäß alle zentralen Redaktionen des ORF und seiner Landesstudios, ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz sowie "Licht ins Dunkel"-Präsident Kurt Nekula und Geschäftsführerin Christine Tschürtz-Kny teilnahmen.

Wrabetz: "Problemlose Abwicklung über Jahrzehnte"

Der Auftakt zur kommenden 41. Kampagne von "Licht ins Dunkel" stand dabei aber auch im Zeichen eines großen Abschieds: Christine Tschürtz-Kny, 71, Geschäftsführerin des 1987 gegründeten Vereins "Licht ins Dunkel" von Beginn an, geht in den Ruhestand. ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz würdigte die Verdienste der scheidenden Geschäftsführerin, die sich mit dem besten Ergebnis in der Geschichte von "Licht ins Dunkel" verabschiedete - 13,6 Millionen Euro, die mit der Jubiläumskampagne erzielt worden waren -, und bezeichnete sie als eine der "Säulen" der Aktion. Wrabetz: "Es ist nicht selbstverständlich, eine Spendenaktion wie 'Licht ins Dunkel' über Jahrzehnte hinweg ohne Probleme, stets korrekt auf der Seite der Spender und Empfänger, abzuwickeln und zu verwalten." Wrabetz würdigte dabei auch die Verdienste, die Tschürtz-Kny in der Mittelverwaltung anderer ORF-Aktionen, etwa der "Nachbar in Not"-Jugoslawienhilfe von 1992 bis 2002, der ORF-Hochwasserhilfe aus dem Jahr 2002 oder anlässlich der bisher größten "Nachbar in Not"-Hilfsaktion für die vom Tsunami betroffenen Menschen 2004 in Südostasien, hat. Wrabetz: "In Summe waren es Spendenerlöse in Höhe von 308 Millionen Euro, die in einem Vierteljahrhundert über Ihren Schreibtisch gegangen und umgesetzt worden sind. Sie waren dem ORF stets Garant für unbürokratische Abwicklung, penible Kontrolle und effizienten Mitteleinsatz. Dafür gebührt Ihnen unser aller Dank und unsere Anerkennung!"

Wrabetz: "Zum 41. Mal Symphonie der Hilfsbereitschaft"

In Bezug auf den Start der 41. "Licht ins Dunkel"-Kampagne unterstrich ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "'Licht ins Dunkel' ist etwas ganz Besonderes in diesem Land und etwas, das der ORF nur in seiner Gesamtheit so durchführen kann. 'Licht ins Dunkel' ist die Symphonie der Hilfsgemeinschaft, die nur dann entstehen kann, wenn alle Teile des Orchesters zusammenspielen. Gerade in Zeiten der Fragmentierung ist 'Licht ins Dunkel' etwas, was uns Menschen verbindet, ein gesellschaftlicher 'Kitt' der Solidarität und Verantwortung in Gesamtösterreich."

Tschürtz-Kny: "Ich danke für die Freude an dieser Arbeit"

Christine Tschürtz-Kny unterstrich in ihren Abschiedsworten: "Ich danke Ihnen allen für die gute Zusammenarbeit und die Freude, die diese Arbeit gemacht hat. Viele in dieser Runde könnten nicht nur meine Kinder, sondern bereits meine Enkel sein - für die Zukunft ist gesorgt! Ich verabschiede mich von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kolleginnen und Kollegen, die mir über die Jahre ans Herz gewachsen sind, und auch von der Aktion 'Licht ins Dunkel' mit Freude im Herzen und segne Ihre Wege!", so die scheidende Geschäftsführerin.

Im Verein "Licht ins Dunkel" übernimmt die Funktion der Geschäftsführerin Eva Radinger, 46, die bisher im ORF und seit 2001 im Team vom ORF-Humanitarian-Broadcasting für die Betreuung von Sponsoren im Zusammenhang mit der Aktion "Licht ins Dunkel" sowie als Gestalterin tätig war. Sissy Mayerhoffer, Leiterin des ORF-Humanitarian-Broadcasting: "Ich freue mich, dass somit die Tradition der guten und engen Zusammenarbeit zwischen dem ORF und dem Verein 'Licht ins Dunkel' fortgesetzt wird."

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