- 18.10.2013, 08:57:18
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Wienerberger Baufachtag: Ziegelperspektiven für urbanes Bauen der Zukunft

Wien (OTS) - - Zusammenleben im urbanen Raum benötigt funktionierende soziale Balance - Entrümpelung der verschiedenen Bauordnungen für leistbares Wohnen und zusätzliche Ressourcen - Ziel der Baustoffindustrie: Menschliche Bedürfnisse und Ansprüche zu erfüllen Unter dem Motto "Tradition und Innovation - Ziegelperspektiven für
urbanes Bauen der Zukunft" lud die Wienerberger Ziegelindustrie zum
diesjährigen Wienerberger Baufachtag am 16. Oktober 2013 ins Wiener
Odeon Theater ein. Zahlreiche Vertreter aus Architektur, Bau, der
Baustoffindustrie sowie Politik und Verwaltung kamen, um sich rund um
das Thema zu informieren. Der Klimawandel, Urbanisierung, leistbares
Wohnen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen stellt die
Baubranche vor große Herausforderungen. Wienerberger arbeitet laufend
an der Entwicklung von neuen Produkten und Lösungen, die diesen
Anforderungen gerecht werden. Ziegel und Wärmedämmung in Einem - das
ist der aktuellste Trend. "Mit dem Porotherm W.i hat Wienerberger ein
innovatives Produkt für alle Bauschaffenden entwickelt. Durch die
integrierte Wärmedämmung gewinnen die Bauherren nicht nur mehr
Nettowohnnutzfläche, sondern auch eine bis zu 25 Prozent höhere
Wärmedämmungseigenschaft", so Mag. Christian Weinhapl,
Geschäftsführer der Wienerberger Ziegelindustrie GmbH.
Leistbares Bauen und Wohnen gehört zu den wichtigsten
Grundbedürfnissen junger Menschen, Familien aber auch von älteren
Generationen. Eine ExpertInnenrunde diskutierte im Zuge des
Baufachtages, unter der Leitung von Gerald Groß, über Perspektiven
des Baustoffes Ziegel im urbanen Bauen der Zukunft. Das geglückte
Zusammenleben von Menschen im urbanen Raum benötigt funktionierende
soziale Balance. "Zur Herstellung von Stressfreiheit und Harmonie in
der Stadt leistet die Wohnsituation der Menschen einen wichtigen
Beitrag", skizzierte die Wiener Stadtbaudirektorin DI Brigitte Jilka
eine Hauptanforderung an das Bauen in der Stadt.
Bauordnungen entrümpeln
Für Wienerberger AG Vorstandsvorsitzender Dr. Heimo Scheuch ergibt
sich daraus ein klarer Auftrag an die neue Bundesregierung:
"Österreich ist ein Zuzugsland geworden. Deshalb müssen wir bauen!"
Das Geld dafür sei da, die Wiedereinführung der zweckgebundenen
Wohnbauförderung dafür die Voraussetzung. "Eine Entrümpelung der neun
verschiedenen Bauordnungen wird zusätzlichen Ressourcen freilegen",
so Scheuch. Zustimmung erntete der Wienerberger AG-Chef damit beim
Bundesinnungsmeister Bau der Wirtschaftskammer, KR Bmstr. Ing.
Hans-Werner Frömmel: "Die Harmonisierung in den Bauordnungen wird es
ermöglichen, Wohnen wieder leistbar und vielen Menschen die
Befriedigung ihrer Bedürfnisse einfacher zu machen."
Damit treffe die Baubranche den Nerv der Zeit, analysierte Sozial-
und Motivforscherin Dr. Helene Karmasin: "Wenn Druck und Stress auf
den Einzelnen steigt, wird die Suche nach einem Raum, der
Regeneration und eine Schutzhülle bietet, immer wichtiger."
Kombiniert mit den gestiegenen Ansprüchen nach mehr Licht und Natur
sei es sehr schwer geworden, diesen Wohntraum auch zu erfüllen. Um
rund 300 Euro pro Quadratmeter werde heute teurer gebaut, als noch
vor wenigen Jahren, ergänzte DI Wolfgang Liebl, Vorstand der
gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft Amstetten. Er plädierte für ein
Überdenken der Förderrichtlinien im sozialen Wohnbau.
"Passivhaus-Standard zu fördern, ist kostspielig. Zusätzlich haben
sich die in dieses Modell gesetzten Erwartungen im Wohnbau nicht
erfüllt. Der tatsächliche Energieverbrauch ist deutlich höher, als
der geplante."
Urban bauen - menschengerecht bauen
Tatsächlich hängt die Realisierung von ressourcenschonendem und
gesundem Wohnen stark vom Verhalten der Bewohner ab. Aus der Sicht
des Umweltmediziners DI Dr. Hans-Peter Hutter ist die Sensibilität
für die Luftqualität in den eigenen vier Wänden zwar gestiegen, aber
das Wissen - etwa zur Frage: Wann lüfte ich? - sei noch immer sehr
schwach ausgeprägt. Hutter: "Je mehr beim Bauen aber auch beim
Benützen des Wohnraumes so gestaltet ist, dass die Menschen nichts
falsch machen können, desto besser." Das sei auch das Ziel der
Innovationen, die von der Baustoffindustrie vorangetrieben werden,
stimmte Wienerberger AG-Chef Heimo Scheuch den Argumenten Hutters zu:
"Wir produzieren und bauen für den Menschen. Der Baustoff Ziegel hat
- bei aller Innovation - seine den Menschen gut vertrauten
Eigenschaften behalten, ist voll recyclingfähig und hat noch immer
einen Lebenszyklus von 100 Jahren. So gehen wir mit Ressourcen
verantwortungsvoll um."
Über Wienerberger Ziegelindustrie
Die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH ist der größte heimische
Anbieter von Produkten und Lösungen für Ziegelmauerwerke. Das
Unternehmen betreibt in Österreich sechs Produktionsstätten für
Hintermauer-Ziegel sowie ein Werk für Klinker-Ziegel.
Baustoffinnovationen - wie der Porotherm W.i, der mit natürlicher
Mineralwolle verfüllte Planziegel - ermöglichen energiesparendes,
wohngesundes Bauen und sichern die Nummer-1-Position von Wienerberger
am österreichischen Ziegelmarkt. Der Firmensitz befindet sich in
Hennersdorf südlich von Wien. Im Jahr 2012 beschäftigte die
Wienerberger Ziegelindustrie GmbH rund 220 Mitarbeiter.
(www.wienerberger.at)
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