Rückstellung von Gustav Klimts Beethovenfries

Rechtsanwalt Alfred J. Noll vertritt Mehrheit der Lederer-Erben

Wien (OTS) - Die Nachkommen der Familie Lederer werden - anders als bisher in der Öffentlichkeit behauptet - mehrheitlich vom Wiener Rechtsanwalt und Restitutionsexperten Univ. Prof. Dr. Alfred J. Noll vertreten.

Alfred Noll liegt ein umfangreiches Gutachten der Kunsthistorikerin Sophie Lillie vor, das im Auftrag seiner Mandaten verfasst wurde. Noll wird den Inhalt dieses Gutachtens mit dem zu ernennenden Minister oder Ministerin noch im Herbst besprechen.

Damit entgegnet Noll einer heutigen Pressemeldung der Schweizer Anwaltskanzlei Lanter. Diese behauptet die "Erben der österreichisch-jüdischen Sammlerfamilie Lederer" zu vertreten und in deren Namen die Restitution von Gustav Klimts Beethovenfries zu betreiben.

Noll: "Es wäre schade, wenn sich hier zwei Minderheitserben zu profilieren versuchten. Meine Mandanten und ich bedauern, dass die Auseinandersetzung über die Zukunft des Beethovenfries in der Öffentlichkeit ausgetragen wird. Die Bedeutung von Klimts Monumentalwerk erfordert eine sachliche Prüfung aller Fakten und das engagierte Zusammenwirken aller Kräfte."

Rückfragen & Kontakt:

NOLL, KEIDER Rechtsanwalts GmbH
RA Univ. Prof. Dr. Alfred J. Noll,
1010 Wien, Schellinggasse 3/3
Tel. +43-1-512 44 10
alfred.noll@nollkeider.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0011