- 16.10.2013, 13:58:12
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Qualität und Sicherheit von Seilbahnen verbessert
Landesrat Sonderegger: Tourismus und Alpwirtschaft brauchen leistungsfähige Seilbahninfrastruktur
Utl.: Landesrat Sonderegger: Tourismus und Alpwirtschaft brauchen
leistungsfähige Seilbahninfrastruktur =
Warth (OTS/VLK) - "Für das Leben und die Wirtschaft in Vorarlberg ist
eine gut ausgebaute Seilbahninfrastruktur von größter Bedeutung. Vor
allem für den Tourismus, aber auch für die Alpwirtschaft und damit
für die Erhaltung der Kulturlandschaft in den Bergen werden
leistungsfähige Seilbahnen gebraucht." Das sagte Landesrat Harald
Sonderegger bei einer Besichtigung der Material- und Personenseilbahn
Obere Krumbach Alpe in Warth am Dienstag, 15. Oktober 2013.
In Vorarlberg gibt es insgesamt 320 Seilbahnen, Schlepp- und
Sessellifte, dazu kommen 186 Materialseilbahnen. Die gesamte
Förderleistung aller mechanischen Aufstiegshilfen beträgt rund
389.000 Personen pro Stunde. "Die Zahl der Anlagen ist in den letzten
Jahrzehnten praktisch gleichgeblieben, doch Qualität und Sicherheit
konnten in dieser Zeit massiv verbessert werden", betonte
Sonderegger.
Die Obere Krumbach Alpe gehört Oskar und Oswald Jäger und wird mit
rund 35 Milchkühen bewirtschaftet. Die erste Materialseilbahn zur
Erschließung der Alpe wurde 1978 gebaut. Die Arbeitsabläufe im
Alpbetrieb haben sich seither drastisch geändert. So ist es für das
Alppersonal erforderlich, auch untertags von der Alpe ins Tal und
abends zum Melken wieder auf die Alpe zu gelangen.
Zudem wurde in der Nähe der Alpe an der Skipiste des Schigebietes
Warth-Salober ein im Winter betriebener Gastgewerbebetrieb errichtet.
Auch hier besteht der Bedarf, den Arbeitskräften morgens und abends
einen sicheren und schnellen Transport zum Betrieb zu gewährleisten.
Ebenso müssen die verderblichen Güter für den Gastbetrieb täglich
angeliefert werden. Mit der im Jahr 2011 neu errichteten Material-
und Personenseilbahn ist beiden Bedarfsträgern gedient. Wäre keine
Seilbahn vorhanden, wären im Winter unzählige Fahrten mit
Pistenraupen und im Sommer mit geländetauglichen Kraftfahrtzeugen die
einzige Lösung. Um die täglichen Wege möglichst kurz zu gestalten,
wurden die Tal- und die Bergstation den Bedürfnissen entsprechend
angelegt.
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