- 15.10.2013, 16:03:03
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VP-Juraczka ad Häupl: Gewinnt Vernunft über "lächerliche" Ideologie?
Wien (OTS) - "Es ist erfreulich, dass der massive Druck der
Bevölkerung und die konstruktiven Vorschläge der ÖVP dazu geführt
haben, dass von Seiten des Herrn Bürgermeister nun endlich klare
Worte kommen", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred
Juraczka in einer ersten Reaktion auf die heutigen Aussagen von
Bürgermeister Michael Häupl.
"Für uns war immer klar, dass die Bürgerinnen und Bürger in der
Thematik Mariahilfer Straße das letzte Wort haben müssen und an einer
Befragung der Anrainerinnen und Anrainer, ob sie eine echte
Fußgängerzone in der Mariahilfer Straße wollen oder nicht, kein Weg
vorbeiführt. Warum nun diese erst im Frühjahr stattfinden soll, ist
hinterfragenswert, doch besser spät als nie. Es ist aber bezeichnend
für den Zustand der rot-grünen Koalition, dass nun der Bürgermeister
selbst die Agenden der glücklosen Maria Vassilakou, nicht nur als
Verkehrs- sondern nun auch als Bürgerbeteiligungsstadtrat selbst in
die Hand nehmen muss. Wichtig ist nun, die massiven Probleme bei den
Querungen, dem Radverkehr und der Linienführung des 13A so rasch wie
möglich zu lösen, um dann endlich ein funktionierendes Modell zur
Abstimmung zu bringen",so Juraczka weiter.
"Dass der Bürgermeister nun dem Vorhaben das Radwegenetz durchgängig
grün einzufärben endgültig eine Absage erteilt, ist ein wichtiger
Sieg der individuellen Vernunft Häupls über die übliche rot-grüne
Koalitionsräson. Dass Ideologie in der Verkehrsorganisation
lächerlich ist, so wie es Häupl formuliert, sollte eigentlich ein
Grundkonsens sein", so Juraczka weiter.
"Die heutigen Ankündigungen machen Hoffnung, allerdings ist Häupl in
der Vergangenheit schon mehrfach in Richtung des grünen
Koalitionspartners umgefallen", so Juraczka abschließend.
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