- 15.10.2013, 14:43:30
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Darabos kritisiert höchst fragwürdiges Demokratieverständnis von Lindner
Ex-ORF-Generaldirektorin betreibt Wählertäuschung - Darabos fordert Mandatsverzicht von Lindner
Utl.: Ex-ORF-Generaldirektorin betreibt Wählertäuschung - Darabos
fordert Mandatsverzicht von Lindner =
Wien (OTS/SK) - Als "demokratiepolitisch unredlich und eine Täuschung
der Wählerinnen und Wähler" bezeichnet SPÖ-Bundesgeschäftsführer
Norbert Darabos die Entscheidung von Ex-ORF-Generaldirektorin
Lindner, entgegen ihrer Ankündigung nun doch ein Nationalratsmandat
anzunehmen. "Lindner hat eine bereits fix zugesagte Kandidatur für
eine Partei wieder zurückgezogen, war dann auch nicht im Wahlkampf
präsent - und will nun trotzdem durch die Hintertür ins Parlament
einziehen. Dieses Verhalten ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten
und zeugt von einem mehr als fragwürdigen Demokratieverständnis",
kritisierte der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. ****
Besonders verwerflich ist für Darabos, dass sich Lindner damit neben
ihrer ohnehin stattlichen Pension noch ein Abgeordnetensalär
verschafft. "Dieses unredliche Verhalten soll ihr dem Vernehmen nach
ein Gehalt von ungefähr 16.000 Euro monatlich einbringen - eine
Summe, von der die Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die
täglich hart arbeiten, nur träumen können." Die einzige anständige
Lösung sei, dass Lindner auf ihr Mandat - wie vor der Wahl
angekündigt - verzichtet, schloss Darabos. (Schluss) ps/ah
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