- 14.10.2013, 12:45:55
- /
- OTS0107 OTW0107
ANIMAL SPIRIT fordert verschärfte Kontrollen zum morgigen Schächt-Opferfest "Kuban Bayrami"
Petition an zuständige Minister Stöger und Mikl-Leitner
Utl.: Petition an zuständige Minister Stöger und Mikl-Leitner =
Laaben (OTS) - Aläßlich des morgen beginnenden islamischen
Opferfestes "Kurban Bayrmai", bei dem jährlich schätzungsweise einige
Tausende Schafe, Ziegen oder Rinder illegal - oft versteckt in
Hinterhöfen, in Gasthöfen, auf freiem Feld oder direkt bei den
Landwirten - betäubungslos geschächtet werden, fordert der
Tierschutzverein ANIMAL SPIRIT die zuständigen Minister Stöger und
Mikl-Leitner zum Handeln und zu verstärkter Kontrolle auf:
Sg. Minister Dr. Stöger und Mag. Mikl-Leitner,
als für Tierschutz- bzw. Polizeiangelegenheiten zuständige
Minister übermittle ich Ihnen - anlässlich des morgen beginnenden
islamischen Opferfestes "Kurban Bayrami" - folgende Petition:
Islamisches Opferfest vom 15. Oktober, Sonnenaufgang, bis 18.
Oktober 2013, Sonnenuntergang: Religionsausübung ja - aber bitte die
Tiere ausschließlich mit Betäubung schächten!
Wir ersuchen Sie, umgehend in Ihrem Amtsbereich zu veranlassen,
dass anlässlich o.g. Opferfestes verstärkt Kontrollen sowohl durch
die Veterinärbehörden als auch die Polizei stattfinden. Sowohl in
Schlachthöfen als auch in kleineren Schlachtereien, Bauernhöfen,
Wohngebieten mit Gruppen islamisch Gläubiger, aber auch z.B.
türkischen / islamischen Restaurants und selbst auf Wiesen sind
Kontrollen unerlässlich! Denn nach dem österr. Tierschutzgesetz § 32,
Abs. 4 und 5 sind "Rituelle Schlachtungen nur in dafür eingerichteten
und zugelassenen Schlachtanlagen" zulässig und wenn "die Behörde eine
Bewilligung zur Schlachtung ohne Betäubung erteilt hat". Leider ist
es für zu viele unserer Gäste islamischen Glaubens immer noch keine
Selbstverständlichkeit, sich an die Gesetze und Sitten ihres
Gastlandes zu halten. Das Tierschutzgesetz hat aber auch für unsere
Gäste volle Gültigkeit!
Eine "In-Ohnmacht-Versetzung" der (Opfer-)Tiere durch reversible
Elektrobetäubung wird von maßgeblichen islamischen
Religionsautoritäten als absolut religionskonform bestätigt. (Im 21.
Jahrhundert muss kein Muslim Opfertiere darbringen. Laut
Religionsautoritäten entsprechen Geschenke/Geldopfer ebenfalls der
Religionspflicht). In der Türkei, einem Land islamischen Glaubens,
dürfen bereits seit Dezember 2011 Tiere nicht mehr ohne
vorangegangene Betäubung geschächtet/geschlachtet werden. Politiker
Österreichs sollten also nicht islamischer sein als die in der
Türkei. Dass das Schächten / Schlachten ohne vorangegangene Betäubung
grausame Tierquälerei ist, bestätigen unzählige Experten, auch des
islamischen Glaubens, aber auch die deutsche Vereinigung der
Tierärzte sowie Tierärztekammern.
Ein harmonisches Zusammenleben unterschiedlicher Religionsangehöriger
und Bevölkerungsschichten kann nur möglich sein, wenn solche
Tierschindereien unterlassen und allgemein gültige Gesetze
respektiert werden. In Österreich sind 79 % der Bevölkerung gegen das
Schächten ohne vorherige Betäubung. Auch unseren Volksvertretern
sollte es ein dringendes Bedürfnis sein, alles zu tun, um illegales,
betäubungsloses Schächten zu verhindern bzw. zu unterbinden.
Bitte ordnen Sie umgehend die entsprechenden Zusatzkontrollen an.
Vielen Dank!
MfG, Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann ANIMAL SPIRIT
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ANI






