• 10.10.2013, 10:00:41
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Karlheinz Töchterle: Erasmus Mundus bleibt Erfolgsgeschichte für unsere Hochschulen

Jedes vierte Projekt des EU-Bildungsprogramms mit österreichischer Beteiligung

Utl.: Jedes vierte Projekt des EU-Bildungsprogramms mit
österreichischer Beteiligung =

Wien (OTS) - "Erasmus Mundus - ein EU-Bildungsprogramm zur Förderung
der wissenschaftlichen Exzellenz - bleibt auch 2013 eine
Erfolgsgeschichte für Österreichs Hochschulen, die in jedem vierten
Projekt involviert sind. Wie bereits in den vergangenen Jahren haben
heimische Institutionen auch heuer mit der Qualität ihrer Programme
und der starken internationalen Vernetzung überzeugt", so
Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle
angesichts der aktuellen Auswahlrunde für das EU-Bildungsprogramm
"Erasmus Mundus". Im Rahmen von Erasmus Mundus- Partnerschaften
konnten die österreichischen Hochschuleinrichtungen im Jahr 2013
erneut an die großen Erfolge der Vorjahre anschließen. Sie sind an 15
von insgesamt 57 von der Europäischen Kommission genehmigten
Projekten mit einer EU-Gesamtfördersumme von 46,2 Mio. Euro
beteiligt, dies entspricht einem sehr hohen Anteil von 26,3 Prozent.

Im Rahmen der aktuellen Auswahlrunde kommt es nicht nur zur
Fortführung bereits bestehender Partnerschaften, sondern auch zu
neuen Netzwerken zwischen österreichischen und internationalen
Hochschuleinrichtungen. So koordiniert die Universität Graz seit
Jahren ein Projekt im "Lot Westbalkan",die Universität Salzburg ein
weiteres im "Lot Zentralasien". Diese beiden Projekte erhalten eine
EU-Fördersumme von insgesamt 6,1 Mio. Euro. Erfolgreichste
österreichische Universität ist wieder die Universität Graz, die in
weiteren sieben Kooperationen mit einer EU-Gesamtfördersumme von 20,4
Mio. Euro als Partnereinrichtung vertreten ist. Die Universität für
Bodenkultur Wien ist an zwei Projekten beteiligt; die EU-Fördersumme
beträgt insgesamt 6,6 Mio. Euro. Erstmals ist auch die Private
Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik
und Technik in Hall in Tirol vertreten, unterstützt durch eine
EU-Förderungssumme in der Höhe von 4 Mio. Euro.

Gleichzeitig sind die österreichischen Hochschuleinrichtungen Teil
von insgesamt 40 Prozent der von der Europäischen Kommission
genehmigten Erasmus Mundus "Policy Support" Projekten. Besonders
erfolgreich sind hier die FH Joanneum als Koordinator sowie die
Universität Wien, die Universität für Bodenkultur Wien und die
Technische Universität Wien als Partner.

Das EU-Bildungsprogramm ERASMUS MUNDUS II (2009-2013) fördert
wissenschaftliche Exzellenz und die internationale Attraktivität in
Europa sowie die Zusammenarbeit mit allen Regionen der Welt. Bei den
Partnerschaften und "Policy Support" Projekten handelt es sich um
weltweite Kooperationen. So finden sich in den Projekten der
österreichischen Hochschuleinrichtungen Regionen wie die
Zentralasiatische Republiken, Asien, Südafrika, aber auch Westbalkan,
Israel, Libyen, Libanon und Palästina wieder. Erasmus Mundus fördert
gemeinsame europäische Masterstudiengänge und
Doktorate(einschließlich Stipendien); Partnerschaften mit nicht
europäischen Hochschuleinrichtungen und Stipendien für Studierende
und Wissenschaftler; sowie Projekte zur Stärkung des Ansehens der
europäischen Hochschulbildung weltweit.

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