• 07.10.2013, 12:35:14
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ÖAMTC: Entscheidung im Generalplanerwettbewerb um neue Zentrale in Wien (+ Foto)

Wiener Architekturbüro Pichler & Traupmann setzt Mobilitätszentrum um

Utl.: Wiener Architekturbüro Pichler & Traupmann setzt
Mobilitätszentrum um =

Wien (OTS) - Der ÖAMTC setzt seine Service-Offensive fort und
errichtet bis 2016 eine neue Zentrale in der Baumgasse im 3. Wiener
Gemeindebezirk. Die Mitglieder erwartet ein technischer Stützpunkt
auf modernstem Standard und ein großer Servicebereich mit allen
Clubdienstleistungen. Für rund 800 Mitarbeiter entsteht ein modernes
Arbeitsumfeld. Die bisher vier Bürostandorte in Wien werden ebenso
wie die große Notrufzentrale im neuen Mobilitätszentrum
zusammengeführt. Das Gebäude wird auch die neue Heimat des
Flugrettungsstützpunktes von Christophorus 9. Die Verlegung aus
Aspern wird durch die Stadtentwicklungspläne der Stadt Wien nötig.
"Damit bündeln wir erstmals in der Clubgeschichte alle
Nothilfe-Leistungen unter einem Dach", freut sich
ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver Schmerold. "In unserer neuen Zentrale
sollen sich Mitarbeiter und Mitglieder wohlfühlen. Das Gebäude selbst
muss eine Brücke schlagen zwischen unserer fast 120-jährigen
Tradition und unserer Gegenwart und Zukunft als moderner
Mobilitätsclub." Das Wiener Architekturbüro Pichler & Traupmann ZT
GmbH hat die umfangreichen Vorgaben des Clubs optimal umgesetzt und
den Generalplanerwettbewerb für sich entschieden.

"In dem Entwurf ist es gelungen, das komplexe Raumprogramm und die
anspruchsvolle städtebauliche Situation scheinbar mühelos und
souverän zu bewältigen. Entstanden ist ein betont eigenständiges
Bauwerk, das die spezifischen Eigenschaften des ÖAMTC eindrucksvoll
verkörpert", so die Jurybewertung für das einstimmig gewählte
Siegerprojekt. Nach außen hin präsentiert sich das Mobilitätszentrum
mit einer transparenten, halbkreisförmigen Fassade. "Unser Ziel war,
ein Gebäude zu entwickeln, das den beeindruckend vielfältigen
Funktionen des ÖAMTC - vom Mitgliederservice bis zum
Hubschrauberstützpunkt - konsequent Rechnung trägt, und die
ÖAMTC-Unternehmensphilosophie der Transparenz und Offenheit
abbildet", sagt Christoph Pichler von Pichler & Traupmann.
Architekten wie Jury betonen, dass mit dem Gebäude ein "landmark
building" gelingt. "Für Neu-Erdberg wird das ÖAMTC-Projekt mit seinem
starken architektonischen Ausdruck ein unverwechselbarer Akzent sein
und dazu beitragen, dem dynamisch wachsenden Stadtteil eine
entsprechende Identität zu geben", sagt der stellvertretende
Bezirksvorsteher des 3. Bezirks und Jurymitglied, Rudolf Zabrana.
Auch Jurymitglied Hans-Peter Graner von der MA 21 spricht von einer
"großartigen architektonischen und städtebaulichen Aufwertung für den
Bezirk."

Im Inneren des Gebäudes erwartet den Besucher ein beeindruckender
Schalterbereich mit einem Panoramablick in den technischen
Stützpunkt, an den auch Test- und Schulungsräume angeschlossen sind.
Nach oben hin öffnet sich der Schalter in einem großen, offenen Raum
zum Empfangsbereich im 1. Stock. In diesem öffentlichen Bereich
liegen auch ein Veranstaltungssaal und Konferenzräume. Auf den
darüber liegenden Ebenen sind die Notrufzentrale und die Büroflächen
angesiedelt. Alle Büroflächen werden sternförmig um ein zentrales
Atrium angeordnet, was eine übersichtliche und
kommunikationsfördernde Struktur schafft.

"Neben Kommunikation, Wohlfühlfaktor und Funktionalität legen wir
großen Wert auf ökologische und ökonomische Aspekte", sagt
ÖAMTC-Verbandsdirektor Schmerold. Die ÖAMTC-Zentrale soll ein
energieoptimiertes Gebäude mit Passivhausstandard werden. Schon bei
der Grundstücksauswahl war die Erreichbarkeit durch alle
Verkehrsträger ein wichtiges Kriterium. Das neue Mobilitätszentrum
wird mit Fahrrad, motorisiertem Individualverkehr und Öffentlichem
Verkehr optimal erreichbar sein. Von der U3-Station Erdberg wird ein
barrierefreier Fußweg zum Empfangsbereich der neuen ÖAMTC-Zentrale
führen. Unmittelbar neben dem Gebäude liegt auch die Park&Ride-Anlage
Erdberg.

Die Ausschreibung wurde als Generalplanerwettbewerb nach den
Richtlinien der Architektenkammer durchgeführt und wie der gesamte
Prozess vom Bauherrenberater M.O.O.CON koordiniert. 71
Planungsunternehmen haben sich für die Planung und Umsetzung der
ÖAMTC-Zentrale beworben. Die Jury bestand den Wettbewerbskriterien
entsprechend aus Vertretern des ÖAMTC, der Stadt Wien sowie einigen
Architekten als Fachjuroren.

Der Zeitplan sieht einen Baubeginn 2015 vor. Insgesamt entsteht
bis zur geplanten Eröffnung 2016 eine Bruttogeschoßfläche von 27.000
m2. Die Entwürfe enthalten außerdem zwei optionale zukünftige
Ausbaustufen.

Aviso an die Redaktionen: Bildmaterial zu dieser Aussendung findet
man unter www.oeamtc.at/presse.

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