BSA-Frauen zum Equal Pay Day: Aktive Frauenförderung vorantreiben!

Um Einkommensgerechtigkeit zu erreichen, braucht es "harte" und "weiche" Maßnahmen gleichermaßen

Wien (OTS) - Morgen, Dienstag, den 8. Oktober, ist Equal Pay Day - ab diesem Tag arbeiten Frauen in Österreich im Vergleich mit ihren männlichen Kollegen gratis. Die BSA-Frauenvorsitzende Beate Wimmer-Puchinger betont, dass dieses komplexe Problem nicht mit einer einzelnen Maßnahme zu lösen ist: "Die ungleiche Entlohnung von Männern und Frauen hat viele Ursachen: Die schlechtere Entlohnung in Berufsfeldern mit hohem Frauenanteil sowie die gläserne Decke in vielen Betrieben, die dazu führt, dass Managementpositionen immer noch überwiegend von Männern ausgefüllt werden, und die höhere Anzahl von Frauen in Teilzeitjobs sind nur einige davon."

Wimmer-Puchinger führt weiter aus: "Daher brauchen wir eine Kombination verschiedenster Maßnahmen, die auf unterschiedlichen Ebenen wirken: Dazu gehören "harte" Maßnahmen wie eine 40 %-Frauenquote in Aufsichtsräten ebenso wie "weiche" Maßnahmen, beispielsweise das Aufbrechen von Geschlechterrollen bei der Berufswahl durch Initiativen wie FIT (Frauen in die Technik).

"Gerade im universitären Bereich ist die gläserne Decke stark spürbar: Die Mehrzahl aller StudienanfängerInnen sind Frauen, aber nur zwei von zehn ProfessorInnenstellen werden von Frauen bekleidet -der BSA hat sich daher der aktiven Frauenförderung im Allgemeinen, aber besonders im Universitäts- und Wissenschaftsbereich verschrieben", ergänzt BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny.

"Um die bestehenden Einkommensungerechtigkeiten zu beseitigen, braucht es einen Schulterschluss von Verantwortlichen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, und Maßnahmen, die dem auf allen Ebenen entgegenwirken", schließen Wimmer-Puchinger und Mailath unisono.

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