- 07.10.2013, 10:42:05
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Mautz zu Equal Pay Day: Betriebe unter 150 MitarbeiterInnen sollen Gehälter offenlegen
SPÖ-Frauen für mehr Einkommenstransparenz und Mindestlohn von 1.500 Euro
Utl.: SPÖ-Frauen für mehr Einkommenstransparenz und Mindestlohn von
1.500 Euro =
Wien (OTS/SK) - "Mit der Einkommenstransparenz durch verpflichtende
Einkommensberichte hat Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ein
wichtiges Instrument für mehr Lohngerechtigkeit geschaffen. Diesen
Weg setzen wir konsequent fort", sagte heute
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz zum morgigen
bundesweiten Equal Pay Day in Österreich. Auch Betriebe unter 150
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollen Löhne und Gehälter
offenlegen. Mit den Einkommensberichten haben Betriebsrätinnen und
Betriebsräte eine wichtige Grundlage in der Hand, um sich für
Lohngerechtigkeit stark zu machen. "Der erste Schritt ist die
Offenlegung, der zweite Schritt die Analyse der Ursachen und der
dritte die Umsetzung von Maßnahmen für mehr Lohngerechtigkeit" sagte
Mautz am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
"Wichtig ist auch ein Mindestlohn von 1.500 Euro für alle Branchen.
Soviel muss Arbeit in einem Vollzeitjob wert sein", sagt die
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin. In vielen Branchen, in denen
vorwiegend Frauen beschäftigt sind, sind die Durchschnittsgehälter
sehr niedrig. Jede Frau soll von ihrem Einkommen leben können"
bekräftigte Mautz.
Die SPÖ-Frauen wollen auch den Umstieg von Teilzeit auf Vollzeit
erleichtern. "Teilzeit nimmt zu. Mittlerweile arbeitet fast jede
zweite Frau Teilzeit. Das Frauenbarometer von Frauenministerin
Gabriele Heinisch-Hosek hat klar und deutlich gezeigt: Die Ursache
für die hohe Teilzeitquote bei Frauen sind fehlende ganztägige
Kinderbetreuungsplätze. Wir wollen daher einen Rechtsanspruch auf
einen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr, dafür müssen wir
den flächendeckenden Ausbau zügig vorantreiben", so Mautz.
Als wichtige Maßnahmen für einen leichteren Umstieg nannte Mautz eine
Informationspflicht für Betriebe an Teilzeitkräfte, wenn ein
Vollzeitjob ausgeschrieben wird, und einen Rechtsanspruch auf
Vollzeitarbeit, wenn regelmäßig Mehrarbeit geleistet wird. "Wir
wollen die Lohnschere Schritt für Schritt schließen. Frauen haben es
verdient, dass sie für ihre Arbeit gerecht bezahlt werden", erklärte
Mautz.(Schluss) ah/up
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