FPÖ-LPO Ragger: Gesetz zum "Runterfahren" von Spitälern

Linkskoalition bereitet "Kahlschlag" im Gesundheitssystem vor

Klagenfurt (OTS) - "Dem Kärntner Gesundheitswesen steht ein Kahlschlag bevor. Die rot-grün-schwarze Linkskoalition schafft dafür alle gesetzlichen Möglichkeiten. Donnerstagabend hat sie mit ihrer Mehrheit das Gesundheitsreformgesetz mit durchgepeitscht und am Montag wird die Regierung ein Gesetz zum "Runterfahren" von Spitälern nachschieben", teilt FPÖ-Obmann LR Mag. Christian Ragger mit.

Es erlaubt den Rückbau von Regionalspitälern. Ihren internen Abteilungen kann untersagt werden, Spezialleistungen, wie z.B. Kolon-und Gastroskopie anzubieten, sodass die Patienten nach Klagenfurt oder Villach müssen. Eine umfassende Ausbildung von Fachärzten ist dann nicht mehr möglich.

"Die Linkskoalition holt sich mit der Änderung der Krankenanstaltenordnung den Freibrief, Häuser wie das LKH Wolfsberg, das KH Spittal oder die Ordensspitäler Friesach und St. Veit zu "amputieren" und sie fachlich direkt dem Klinikum Klagenfurt oder dem LKH Villach zu unterstellen", erklärt Ragger.

Es droht damit eine massive Verschlechterung der Kärntner. "Aus jetzt beliebten Krankenhäusern werden "Schmalspur-Spitäler", die als "dislozierte Tages- und Wochenkliniken" entweder nur mehr tagsüber und an Werktagen zur Verfügung stehen", so Ragger. Er fordert Rot, Grün und Schwarz abschließend auf, den Kärntner endlich zu sagen, welche Spitäler sie zusperren bzw. bis zur Unkenntlichkeit schrumpfen wollen.

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