• 01.10.2013, 12:49:39
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AUVA-Präventions-Charta: Ergebnisse veröffentlicht

Wien (OTS) - Bisher hat ein gemeinsames österreichisches
Begriffsverständnis gefehlt. Nun ist das anders: Auf Einladung der
Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) haben mehr als 150
Teilnehmer während der Gesundheitsgespräche in Alpbach an der
Veranstaltungsreihe "Präventions-Charta Österreich" teilgenommen.

Gemeinsam haben dort die wichtigsten Stakeholder in der
Gesundheitslandschaft, darunter Vertreter der Sozialversicherungen,
von Bund und Ländern und viele andere diskutiert und sich auf ein
gemeinsames Arbeitsverständnis geeinigt, das die Begriffe Prävention
(nach den verschiedenen Ebenen Primär-, Sekundär-, Tertiär- sowie
Verhaltens- und Verhältnisprävention) und Gesundheitsförderung
umfasst.

Die Ergebnisse dieser Diskussion wurden von der AUVA zusammen
getragen und sind nun unter www.praevention-oesterreich.at abrufbar.

Präventionslandkarte geplant

Doch bei den Begriffen soll es nicht bleiben: "Wir wollen jetzt
einen Ist-Stand erheben um uns gemeinsam besser abzustimmen", sagt
die Obfrau der AUVA, KommR Renate Römer. Um diesen Ist-Stand zu
erheben, schlägt die Obfrau vor, dass alle Organisationen ihre
Präventionsaktivitäten bekannt geben. Diese werden dann in einer
Präventionslandkarte zusammengefasst, damit eine umfassende Übersicht
über alle Präventionsaktivitäten in Österreich entsteht. Nachfolgend
sollten Best-Practice Modelle ausgewählt und bestimmt werden, die
dann im Sinne der Gesundheitsreform in ganz Österreich zum Einsatz
kommen. Dies ist ein weiterer Schritt für mehr gesunde Lebensjahre
für alle Österreicherinnen und Österreicher.

Die Presseinformation steht unter folgendem Link zum Download zur
Verfügung:
http://auva.celumimagine.com/pindownload/login.do?pin=YNJ6N

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000
Selbständige sowie 1,4 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die
AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur
Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die
vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und
die Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei
weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und
finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAU

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