Mammographie in Salzburg gesichert

Bisheriges Modell wird weitergeführt

Salzburg (OTS) - Der Start des bundesweiten Brustkrebs-Früherkennungsprogramms (= Mammographie-Screening) wird aufgrund von Problemen in anderen Bundesländern um ein Quartal verschoben und kann nicht wie geplant am 1. Oktober starten. SGKK und Ärztekammer Salzburg haben für diesen Notfall vorgesorgt und ein Übergangsmodell vereinbart: Bis zum Inkrafttreten des bundesweiten Modells gelten die bisherigen Regeln weiter. ÄrztInnen können alle zwei Jahre ihre Patientinnen zur Vorsorge-Mammographie überweisen. So genannte kurative Mammographien bei Krankheitsverdacht sind von der neuen Regelung ohnehin nicht betroffen.

Mit dem neuen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm wird das bisherige System durch eines der direkten Einladung der Frauen ersetzt. Frauen zwischen 44 und 69 werden alle zwei Jahre eine Einladung zur Mammographie erhalten, die als Überweisung gilt. Frauen ab 40 und bis 74 Jahre können sich zusätzlich in das Vorsorgeprogramm eintragen lassen.

"Wir sind zuversichtlich, dass das neue Brustkrebs-Früherkennungsprogramm bundesweit mit 1. Jänner 2014 starten wird. Europaweite Standards gelten dann auch für alle Frauen in Österreich", erklärt SGKK-Direktor Harald Seiss.

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