• 30.09.2013, 08:46:46
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Schmied kündigt Rückzug aus Politik an

Bundespräsident Fischer und Bundeskanzler Faymann informiert

Utl.: Bundespräsident Fischer und Bundeskanzler Faymann informiert =

Wien (OTS) - Dr. Claudia Schmied, seit 2007 Bundesministerin für
Unterricht, Kunst und Kultur, informierte Bundespräsident Dr. Heinz
Fischer und Bundeskanzler Werner Faymann über ihre Absicht, in
nächster Zukunft keine politischen Funktionen wahrnehmen zu wollen.

"Ich habe in den letzten Wochen berufliche Angebote bekommen, die ich
prüfen werde, auch will ich meiner Familie und meinem Freundeskreis
mehr Aufmerksamkeit widmen", erklärt Schmied.
Bis zur Angelobung der neuen Bundesregierung wird Dr. Schmied in
gewohnt professioneller Weise ihre Aufgaben als Bundesministerin
wahrnehmen. So wird sie auf Einladung der OECD an der
Ministerkonferenz in Istanbul von 3. bis 4. Oktober 2013 teilnehmen
und die OECD-Arbeitskreise zur beruflichen Bildung leiten. Im Oktober
wird sie gemeinsam mit Klaus Albrecht Schröder die Ausstellung der
Albertina in St. Petersburg eröffnen.

"Ich danke Bundeskanzler Werner Faymann und dem
SPÖ-Bundesparteipräsidium für das mir entgegengebrachte Vertrauen.
Meine Anerkennung gilt allen Weggefährten, Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern für ihr Engagement und ihre Loyalität. Der
Sozialdemokratie und ihren Werten werde ich immer verbunden bleiben",
betont Schmied.

"Unter den gegebenen Rahmenbedingungen bin ich sehr froh darüber,
dass wichtige bildungspolitische Reformschritte gelungen sind: Die
kleineren Klassen, die flächendeckende Einführung der Neuen
Mittelschule, der Ausbau der Ganztagsschulen, die Bildungsstandards,
die Vorbereitung der neuen Matura, die Reform der Oberstufe,
Investitionen in Bundesschulen, die PädagogInnenbildung Neu, die
Verbesserung der Erwachsenenbildung mit dem kostenlosen Nachholen der
Bildungsabschlüsse, Lehre und Matura etc. Im Kunst- und Kulturbereich
wurden wichtige Personalentscheidungen getroffen. Trotz schwierigster
Budgetvorgaben konnte das Budget in den letzten Jahren
schwerpunktmäßig, etwa im Film, ausgeweitet werden. Wichtige Schritte
wurden in der Kunstvermittlung gesetzt. Der freie Eintritt führt
junge Menschen in unsere Bundesmuseen. Großprojekte wie "Kunstkammer"
oder "21er Haus" wurden erfolgreich abgeschlossen.
Stipendienprogramme für den künstlerischen Nachwuchs wurden gestartet
und die Praterateliers für die Kunst gesichert. Die neue Public
Corporate Governance für unser Kulturinstitutionen ist national und
international beispielgebend", so Schmied abschließend.

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