- 28.09.2013, 09:49:21
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Stöger zum Weltherztag: Vorhofflimmern rechtzeitig erkennen kann Leben retten
Gesunde Ernährung als Prävention für Herz-Kreislauferkrankungen
Utl.: Gesunde Ernährung als Prävention für
Herz-Kreislauferkrankungen =
Wien (OTS) - "Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung
und betrifft rund 100.000 Österreicherinnen und Österreicher. Leider
werden die Symptome von den Betroffenen selbst oft nicht erkannt", so
Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich des Weltherztages am 29.
September. Daher, so der Minister, bietet das Gesundheitsministerium
mit der Broschüre "Vorhofflimmern - Herz aus dem Takt, Gehirn in
Gefahr" umfassende Aufklärung und Information über diese Erkrankung.
Eine fehlende Diagnose bei Vorhofflimmern kann gefährliche
Folgewirkungen und Komplikationen bis hin zum Schlaganfall mit sich
bringen. Als typische Symptome des Vorhofflimmerns werden ein
unregelmäßiger Herzschlag, eine innere Unruhe oder eine
eingeschränkte Belastbarkeit wegen Atemnot oder Brustschmerzen
genannt. Diese unspezifischen Beschwerden werden nur selten dem
Vorhofflimmern zugeschrieben. Gesundheitsminister Stöger hat dieses
gesundheitspolitisch wichtige Thema aufgegriffen und ausgehend von
einer Enquete eine Broschüre von Expertinnen und Experten
interdisziplinär erarbeiten lassen. Diese Broschüre "Vorhofflimmern -
Herz aus dem Takt, Gehirn in Gefahr" gibt erstmals kompakte
Informationen für Patientinnen und Patienten sowie potentiell
Betroffenen zur Erkennung und in weiterer Folge zur Behandlung dieser
Herzrhythmusstörung. Interessierte können die Broschüre auf der
Website des Bundesministeriums für Gesundheit kostenlos bestellen.
"Damit möchte ich die Gesundheitskompetenz der Österreicherinnen und
Österreicher stärken und den gefährlichen Folgewirkungen des
Vorhofflimmerns rechtzeitig entgegenwirken", so Stöger.
Der Gesundheitsminister nimmt darüber hinaus den Weltherztag zur
Gelegenheit, einmal mehr an alle Österreicherinnen und Österreicher
zu appellieren, gesunder Ernährung und täglicher Bewegung einen hohen
Stellenwert einzuräumen. Mit dem Nationalen Aktionsplan Ernährung
möchte Stöger daher falscher Ernährung mit zu viel Fett, Zucker und
Salz bei zu wenig Obst und Gemüse Einhalt gebieten und gleichzeitig
die gesündere Wahl zur leichteren machen. Initiativen im Rahmen des
Aktionsplans wie z.B. die Initiative "Unser Schulbuffet" oder die
Ernährungspyramide für Schwangere setzen so früh wie möglich bei der
richtigen Ernährung an. "Einer meiner zentralen Schwerpunkte ist der
Fokus auf gesunde Ernährung als Teil einer modernen,
präventionsorientierten Gesundheitspolitik. Denn zahlreiche
Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, die in Folge von ungesunder
Lebensweise entstehen, lassen sich durch eine gesunde Lebensweise
vermeiden", ist Stöger überzeugt.
Service: Nähere Informationen auf www.bmg.gv.at
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