- 27.09.2013, 19:08:41
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BZÖ-Wahlfinale: Bucher: Österreich wählt die moderne Mitte
Nur ein starkes BZÖ verhindert neue Große Koalition und Stillstand - BZÖ ist die Reformkraft

Utl.: Nur ein starkes BZÖ verhindert neue Große Koalition und
Stillstand - BZÖ ist die Reformkraft =
Wien (OTS) - "Wir wollen einen goldenen Weg für Österreich
einschlagen, den Weg der modernen Mitte - das ist der Weg, den viele
Österreicher mit uns gehen wollen", bekräftige BZÖ-Chef und
Spitzenkandidat Josef Bucher beim Wahlfinale vor 300 begeisterten
Anhängern in der Wolke 19 im Wiener Ares Tower. "Wir haben im
Wahlkampf nie in die unterste Schublade gegriffen, wir haben auch
nicht geschrien oder uns ausgezogen, denn das war alles nicht
notwendig. Wir haben Argumente sprechen lassen", so Bucher weiter.
"Wenn Rot und Schwarz jetzt glauben, dass sie ihre Schäfchen schon
ins Trockene gebracht haben, dann haben sie die Rechnung ohne "den
Wirt" gemacht. Jede Stimme für das BZÖ wird Rot und Schwarz am
kommenden Sonntag für das Erreichen ihrer Mehrheit fehlen. Jetzt
komme ich sogar in die Verlegenheit, einen Spruch der ÖBB zu zitieren
- "Jetzt kommt Bewegung rein!", denn dann können SPÖ und ÖVP nicht
mehr so weitermachen und werden einen dritten Regierungspartner
brauchen."
"Wenn ich heute sehe, dass sich viele Parteien plötzlich unseren
guten Argumenten und richtigen Konzepten angeschlossen haben, macht
es mich sicher, dass wir am richtigen Weg sind. Jetzt fordern sogar
schon die Grünen eine Steuerreform a la Fair Tax. Da kann ich nur
sagen - am Abend wird der Faule fleißig. Aber gerade das macht uns
selbstbewusst und stark. Denn die Wähler werden unseren ehrlichen,
selbstbewussten und aufrichtigen Weg goutieren. Wir haben in den
letzten Jahren skandalfrei, dafür reich an Ideen und
Problemlösungskompetenzen Politik gemacht", so Bucher.
Im weiteren Verlauf seiner Rede kommentierte Bucher die Performance
der ÖVP: "Von dieser hat man nichts gehört und nichts gelesen, außer
"geht nicht, darf nicht, kann nicht" - das ist aber kein Programm.
Das einzige, was die ÖVP will, ist bremsen, nichts ändern und so
bleiben wie sie ist. Der Wahltag wird für die ÖVP eine einzige
Strafaktion werden".
Zur FPÖ meinte Bucher: "Das ist eine "Wünsch-dir-was-Partei" mit
einem Obmann, der alles in alle Richtungen verspricht, aber nichts
hält. Eine Stimme für die FPÖ ist tatsächlich eine verlorene Stimme -
denn egal, ob die FPÖ 20, 25 oder 35 Abgeordnete im Parlament sitzen
hat, für die Wähler wird sich damit nichts zum Besseren ändern".
"Die Grünen sind eine richtige Verbotspartei, würden die Grünen eine
Religion gründen, dann gäbe es nicht die 10 Gebote, sondern die 10
Verbote. Stronach hat man ja schon länger nicht mehr in der
Öffentlichkeit gesehen, er ist ja auch nicht zu den TV-Duellen
erschienen. Wahrscheinlich ist er schon in seinem Luxus-Jet auf dem
Weg nach Kanada und macht noch einen kurzen Zwischenstopp in der
Schweiz, um jetzt diese zu retten".
"Wir sind selbstbewusst und stark, haben einen guten Wahlkampf
abgeliefert. Die moderne Mitte ist unsere Zukunftsansage für
Österreich, ein goldener Weg, wie wir Österreich in den nächsten
Jahren nach vorne bringen wollen", schloss Bucher.
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