- 27.09.2013, 10:25:14
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ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe im Sommer mit bis zu 800 Anrufen täglich
Lebensrettende, aber auch kuriose Einsätze zur Hauptreisezeit
Utl.: Lebensrettende, aber auch kuriose Einsätze zur Hauptreisezeit =
Wien (OTS) - Auch im heurigen Sommer hatte das Team der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe alle Hände voll zu tun. Motorradstürze,
Hitzeschlag, Unfälle mit Kajak, Wasserski oder beim Wandern - für
viele Österreicher verlief der Urlaub anders als geplant. "Über
60.000 Menschen haben allein von 1. Juni bis 15. September bei uns
angerufen. Das sind durchschnittlich 600 Anrufe pro Tag", erklärt
Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. An
Spitzentagen wurden sogar bis zu 800 Anrufe täglich verzeichnet.
Für mehr als 15.000 Menschen wurde in den Sommermonaten vom ÖAMTC
Hilfe auf Urlaubsreisen organisiert. Rund 700 hat der Club wegen
einer Verletzung oder Erkrankung nach Hause zurückgeholt. "Der
Großteil der Patienten wurde mit dem Krankenwagen oder einem
Linienflug transportiert. In 35 Fällen wurde der speziell
ausgerüstete Ambulanzjet des Clubs eingesetzt", berichtet Tagunoff.
Zusätzlich hat der ÖAMTC für über 14.000 Menschen direkt am
Urlaubsort Hilfe organisiert. Die Palette an Leistungen reicht hier
von Pannenhilfen bzw. Abschleppungen im Ausland, Fahrzeugrückholungen
in die Heimat, die Organisation von Mietwägen oder Flügen bis hin zu
unzähligen Gesprächen der ÖAMTC-Ärzte und -Juristen mit zuständigen
Stellen vor Ort, um ein Problem zu lösen.
"Die Fälle, die die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe bearbeitet sind oft
lebensrettend. Es kommen aber auch immer wieder kuriose Einsätze
vor", schildert Tagunoff. Der Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe
zeigt anhand einiger Beispiele, wie dramatisch der Urlaub enden kann:
* Ein 45-jähriger Wiener musste mit dem Ambulanzjet aus seinem
Türkei-Urlaub zurück nach Wien geflogen werden. Er erlitt schwere
Verbrennungen nachdem sein Campingkocher beim Kochen explodiert war.
* Ein 14-jähriges Mädchen aus Niederösterreich erlitt in Amsterdam
bei einem Überfall Verletzungen im Gesicht. Die umgehend verständigte
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe entsandte sofort einen Arzt in die
Niederlande, der die Patientin noch am selben Tag per Flugzeug in ein
österreichisches Spital begleitete.
* In der Ukraine wurde ein Geschäftsmann aus Niederösterreich bei
einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt. Eine Erklärung zur
Übernahme der Behandlungskosten durch den ÖAMTC wollte das örtliche
Krankenhaus nicht akzeptieren. Letztlich wurde der nicht ansprechbare
Patient nach einer Intervention des österreichischen Botschafters
aber doch mit dem Ambulanzjet zurück nach Österreich gebracht.
* Pech hatte ein Wohnmobilbesitzer auf seiner Urlaubsfahrt Richtung
Nordkap. Er verwechselte beim Tanken den Wasser- und Dieseltank. Als
der eigentlich 80 Liter fassende Treibstofftank nach 135 Litern immer
noch nicht voll war, rief er bei der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe an.
Ein Pannenfahrer des ÖAMTC konnte das Missverständnis aufklären und
den Treibstoff aus dem Wassertank entfernen.
* Kurios: Eine Heuschrecke im Auto führte bei einer
Italien-Urlauberin zu einer derartigen Panik, dass sie die
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe alarmierte. Ein Pannenfahrer vom
italienischen Partnerclub des ÖAMTC wurde geschickt, um die
Urlauberin zu beruhigen und das Tier in die Freiheit zu entlassen.
Alle Infos zum Thema ÖAMTC-Schutzbrief sowie zum
Weltreise-Krankenschutz - dem Zusatzprodukt zum Schutzbrief mit
weltweiter Gültigkeit - findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.
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