ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe im Sommer mit bis zu 800 Anrufen täglich

Lebensrettende, aber auch kuriose Einsätze zur Hauptreisezeit

Wien (OTS) - Auch im heurigen Sommer hatte das Team der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe alle Hände voll zu tun. Motorradstürze, Hitzeschlag, Unfälle mit Kajak, Wasserski oder beim Wandern - für viele Österreicher verlief der Urlaub anders als geplant. "Über 60.000 Menschen haben allein von 1. Juni bis 15. September bei uns angerufen. Das sind durchschnittlich 600 Anrufe pro Tag", erklärt Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. An Spitzentagen wurden sogar bis zu 800 Anrufe täglich verzeichnet.

Für mehr als 15.000 Menschen wurde in den Sommermonaten vom ÖAMTC Hilfe auf Urlaubsreisen organisiert. Rund 700 hat der Club wegen einer Verletzung oder Erkrankung nach Hause zurückgeholt. "Der Großteil der Patienten wurde mit dem Krankenwagen oder einem Linienflug transportiert. In 35 Fällen wurde der speziell ausgerüstete Ambulanzjet des Clubs eingesetzt", berichtet Tagunoff. Zusätzlich hat der ÖAMTC für über 14.000 Menschen direkt am Urlaubsort Hilfe organisiert. Die Palette an Leistungen reicht hier von Pannenhilfen bzw. Abschleppungen im Ausland, Fahrzeugrückholungen in die Heimat, die Organisation von Mietwägen oder Flügen bis hin zu unzähligen Gesprächen der ÖAMTC-Ärzte und -Juristen mit zuständigen Stellen vor Ort, um ein Problem zu lösen.

"Die Fälle, die die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe bearbeitet sind oft lebensrettend. Es kommen aber auch immer wieder kuriose Einsätze vor", schildert Tagunoff. Der Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe zeigt anhand einiger Beispiele, wie dramatisch der Urlaub enden kann:

* Ein 45-jähriger Wiener musste mit dem Ambulanzjet aus seinem Türkei-Urlaub zurück nach Wien geflogen werden. Er erlitt schwere Verbrennungen nachdem sein Campingkocher beim Kochen explodiert war.

* Ein 14-jähriges Mädchen aus Niederösterreich erlitt in Amsterdam bei einem Überfall Verletzungen im Gesicht. Die umgehend verständigte ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe entsandte sofort einen Arzt in die Niederlande, der die Patientin noch am selben Tag per Flugzeug in ein österreichisches Spital begleitete.

* In der Ukraine wurde ein Geschäftsmann aus Niederösterreich bei einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt. Eine Erklärung zur Übernahme der Behandlungskosten durch den ÖAMTC wollte das örtliche Krankenhaus nicht akzeptieren. Letztlich wurde der nicht ansprechbare Patient nach einer Intervention des österreichischen Botschafters aber doch mit dem Ambulanzjet zurück nach Österreich gebracht.

* Pech hatte ein Wohnmobilbesitzer auf seiner Urlaubsfahrt Richtung Nordkap. Er verwechselte beim Tanken den Wasser- und Dieseltank. Als der eigentlich 80 Liter fassende Treibstofftank nach 135 Litern immer noch nicht voll war, rief er bei der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe an. Ein Pannenfahrer des ÖAMTC konnte das Missverständnis aufklären und den Treibstoff aus dem Wassertank entfernen.

* Kurios: Eine Heuschrecke im Auto führte bei einer Italien-Urlauberin zu einer derartigen Panik, dass sie die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe alarmierte. Ein Pannenfahrer vom italienischen Partnerclub des ÖAMTC wurde geschickt, um die Urlauberin zu beruhigen und das Tier in die Freiheit zu entlassen.

Alle Infos zum Thema ÖAMTC-Schutzbrief sowie zum Weltreise-Krankenschutz - dem Zusatzprodukt zum Schutzbrief mit weltweiter Gültigkeit - findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.

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