- 26.09.2013, 12:09:39
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FPÖ-Leyroutz: 10 Mio. Euro zu Seenkauf von Landesholding zum Schaden des Zukunftsfonds freigegeben!
Klagenfurt (OTS) - "Verärgert" zeigt sich heute der Klubobmann der
Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, darüber, dass man die
FPÖ-Forderungen, nach einem Zahlungsstopp der Rate von 10 Millionen
Euro an die ehemalige ÖGB-Bank Bawag bis zur Klärung der
Seenkauf-Causa ignoriert hat und in der gestrigen
Aufsichtsratssitzung der Landesholding eine weitere Auszahlung an die
Bawag aus dem Zukunftsfonds beschlossen wurde. "Die Vertreter der
neuen Regierungskoalition im Aufsichtsrat der Landesholding haben
sich somit der Vertuschungsstrategie der SPÖ zum Schaden des Landes
gebeugt", so Leyroutz.
Es liege auf der Hand, dass Aufsichtsratsvorsitzender Isep, der
übrigens auch den Seenankauf im Beirat des Zukunftsfonds im Jahr 2008
beschlossen hat, durch die Freigabe der Gelder sowohl Gabriele
Schaunig als auch Reinhart Rohr schützen will. Leyroutz erinnert
daran, dass die Vorstände der Landesholding bereits im Jänner 2010
eine Rückabwicklung des Seenkaufes andiskutierten, da der Buchwert
der Liegenschaften auf weniger als die Hälfte abgewertet werden
musste. Der damalige Holding-Aufsichtsrat und SPÖ-Klubobmann Reinhart
Rohr hat diese Rückabwicklung bereits damals verhindert. "Diese
Strategie wird nun durch das rote Vertuschungsnetzwerk offensichtlich
ohne Rücksicht auf Verluste weiter verfolgt und Gelder des
Zukunftsfonds werden somit weiter für das finanzielle Fiasko
missbraucht", ist Leyroutz empört.
Der freiheitliche Klubobmann wertet diese Vorgangsweise auch als
Versuch, eine Rückabwicklung des Seen-Kaufes zu verhindern. "Nachdem
wir eine Rückabwicklung massiv einfordern, scheinen bei der SPÖ
Kärnten die Alarmglocken zu läuten", so Leyroutz, der die Zinsen des
Zukunftsfonds in Zukunftsprojekte sowie in Arbeitsplätze investieren
will. (Schluss)
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