• 26.09.2013, 12:07:55
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NR-Wahl: BZÖ-Bucher: "SPÖ und ÖVP werden keine Mehrheit mehr erhalten"

"Eine Stimme für das BZÖ ist auf alle Fälle eine Stimme gegen Rot und Schwarz"

Utl.: "Eine Stimme für das BZÖ ist auf alle Fälle eine Stimme gegen
Rot und Schwarz" =

Wien (OTS) - "Erstmals in der zweiten Republik werden SPÖ und ÖVP
keine Mehrheit mehr erhalten. Das war immer das Ziel des BZÖ, damit
wieder mehr Schwung in die Regierungspolitik kommt und das ganz frei
nach einem ÖBB-Slogan: Jetzt kommt Bewegung rein! Österreich würde
das sicher gut tun", stellte heute BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef
Bucher in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bündniskoordinator
Markus Fauland fest. "Das BZÖ wird als Zünglein an der Waage und auch
als Koalitionspartner im Nationalrat bleiben", zeigte sich Bucher
überzeugt.

"Dieser rot-schwarze Mehrheitsverlust wird dem Land gut tun, denn es
wird einen Aufbruch, mehr Bewegung, verschiedene Koalitionsformen,
möglicherweise auch koalitionsfreie Räume im Parlament geben und eine
echte Aufwertung des Parlamentarismus geschaffen. Daher muss diese
große Chance auch genutzt werden, SPÖ und ÖVP unter die
50-Prozent-Marke zu drücken, damit die großen Probleme des Landes
endlich gelöst werden könnten", meinte Bucher.

"Rot und Schwarz konnten sich in den letzten fünf Jahren nämlich
nicht einigen, die großen Reformen - wie etwa in der Gesundheit, in
der Bildung oder bei den Sozialversicherungsanstalten - anzugehen.
Besonders in puncto Steuerpolitik und Verwaltung ist nichts
weitergegangen. In Summe werden daher die nächsten Regierungsparteien
diese teure Party bezahlen müssen. Auch der große Brocken
"Bankenfinanzierungen" ist noch nicht ausgestanden und wird noch
viele Milliarden Euro verschlingen", betonte Bucher.

Grundsätzlich, so Bucher weiter, werde es die nächste Regierung nicht
leicht haben und daher möglicherweise auch abgestraft werden. "Auf
lange Sicht gesehen, ist es aber notwendig, die großen Anforderungen
der Zukunft anzugehen. Das muss auch Ziel der Parteien sein, die im
nächsten Nationalrat vertreten sein werden".

"Das BZÖ wird sich nicht in eine künftige Regierungskonstellation
hineindrängen, aber wir hätten sehr viele Vorschläge, Ideen und
Vorstellungen, wie man dieses Land sanieren und echte Reformen auch
angehen könnte. Überdies wird das BZÖ als Zünglein an der Waage auch
ein Mitspracherecht erlangen. Wichtig ist es aber, dass die
Österreicher am kommenden Sonntag zur Wahl gehen. Diejenigen, die
nicht wählen, die müssen damit rechnen, dass das letztlich Rot und
Schwarz zu Gute kommt. Eine Stimme für das BZÖ ist auf alle Fälle
eine Stimme gegen Rot und Schwarz", schloss Bucher.

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