- 26.09.2013, 09:59:30
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Spindelegger, Berlakovich, Fekter: 50 Millionen Euro Dürrehilfe für Bauern aus Katastrophenfonds
Novelle zum Katastrophenfondsgesetz in Begutachtung geschickt
Utl.: Novelle zum Katastrophenfondsgesetz in Begutachtung geschickt =
Wien (OTS) - Die heimischen Bäuerinnen und Bauern waren im Sommer von
einer extremen Dürre betroffen. Die Schäden für die Landwirtschaft
sind verheerend. Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich hat ein
Dürrepaket geschnürt, um den geschädigten Bauern zu helfen.
Vizekanzler Michael Spindelegger und Finanzministerin Maria Fekter
haben dazu Unterstützung des Bundes aus dem Katastrophenfonds
zugesagt. "Wir lassen die Bäuerinnen und Bauern in unserem Land nicht
im Stich. Für die Landwirte, die von der Dürre besonders betroffen
sind, soll es wirksame Hilfe geben. Maria Fekter wird die notwendige
Novelle zum Katastrophenfondsgesetz in Begutachtung schicken. Wir
werden unmittelbar helfen, wo es besondere Not gibt", bekräftigt
Michael Spindelegger. "Die österreichischen Landwirte haben ein
unglaublich schweres Jahr hinter sich. Zuerst das Hochwasser, dann
die Dürre. Es steht außer Frage, dass wir rasch und effizient die
Betroffenen unterstützen", ergänzt Maria Fekter.
Bis zu 100 Millionen Euro sind an Dürrehilfe möglich. Bis zu 50
Millionen Euro sollen aus dem Katastrophenfonds kommen und können
durch einen gleich hohen Betrag der betroffenen Bundesländer
verdoppelt werden.
"Die Bauern leiden noch immer schwer an den Dürreschäden. Es hat
Notverkäufe von Tieren bis hin zu totalen Ernteverlusten gegeben. Wir
haben alles getan, um ein umfangreiches Hilfspaket für alle
betroffenen Bauern rasch auf den Weg zu bringen", so
Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich.
Die Schadenserhebung soll im Oktober abgeschlossen sein. Dann
werden die Richtlinien rasch erstellt. Die Auszahlung kann nach
Genehmigung der Europäischen Kommission erfolgen. Besonders betroffen
sind Grünland und Ackerbau, vor allem Mais, Zuckerrübe, Soja,
Sonnenblume, Kartoffel, Kürbis und Dauerkulturen.
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