Erfolge der "SOKO Prostitution" in Tirol

Innen- und Finanzministerium gehen mit einer Sonderkommission gegen illegale Prostitution und Steuerhinterziehung in Tirol vor

Wien (OTS) - Die Landespolizeidirektion Tirol hat am 1. Juli 2013 die "Sonderkommission Prostitution" eingerichtet. Die aus acht Polizistinnen und Polizisten bestehende SOKO bekämpft gezielt die illegale Prostitution und alle Straftaten, die damit im Zusammenhang stehen. Die Polizistinnen und Polizisten bestreifen nahezu täglich, vorwiegend in den Abend- und Nachtstunden, aber auch untertags, betroffene Straßenzüge und Wohnobjekte und es gibt regelmäßig großangelegte Schwerpunktaktionen.
Seit der Einrichtung der SOKO wurden im Zusammenhang mit der illegalen Prostitution ca. 1.300 Verwaltungsstrafanzeigen erstattet und Verwaltungsstrafen in der Höhe von über 500.000 Euro verhängt. An den gezielten Maßnahmen gegen die illegale Prostitution nehmen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Finanzpolizei und des Stadtmagistrats Innsbruck teil. Die Ermittler stießen auch auf Fälle von Steuerhinterziehung, die zahlreiche Steuernachforderungen zur Folge hatten. Aus den Erfahrungen der gemeinsamen Amtshandlungen wurden zudem Anregungen für eine Änderung des Landespolizeigesetzes in Bezug auf die Bestimmungen über die Prostitution gewonnen.
"Um effizient und erfolgreich gegen illegale Prostitution und Steuerhinterziehung mit all ihren Erscheinungsformen vorzugehen, war und ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Ressorts und den einzelnen Organisationseinheiten notwendig", sagte Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner. "Die Erfolge zeigen uns, dass diese ressortübergreifende Zusammenarbeit wichtig und richtig ist."

Auch Finanzministerin Dr. Maria Fekter bedankt sich für die effiziente Kooperation zwischen Innen- und Finanzministerium. "Hinter jeder kriminellen Tätigkeit findet sich auch ein Steuerdelikt, daher ist die Zusammenarbeit zwischen den Behörden notwendig. Ich freue mich, dass wir gemeinsame Erfolge im Kampf gegen Steuerbetrug erzielen können."

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