Fortschritt bei Magnetresonanz macht diese Untersuchungen zum neuen Standard

Gute Nachricht für viele Patienten - Einsparungen im Gesundheitsbereich zu erwarten

St. Pölten (OTS) - Gute Nachrichten für viele Patienten: Eine neue Generation von Magnetresonanztomografie-Geräten (MRT) ermöglicht präzise, bisher kaum mögliche Einblicke in den menschlichen Körper und kann damit einige traditionelle Röntgenuntersuchungen durch Bilder mit wesentlich besserer Aussagekraft ersetzen. "Magnetresonanz-Untersuchungen machen es viel leichter, Krankheiten wie etwa Krebs im Frühstadium oder die Folgen von Sportverletzungen rasch zu erkennen und damit auch zu heilen", erklärt Dr. Klaus Wicke, Präsident des Verbands für Bildgebende Diagnostik Österreich. "So wie das Röntgen wird die MRT schon bald zum Standard jeder Untersuchung gehören."

Die nun auf den Markt kommenden MRT-Geräte arbeiten mit einer höheren magnetischen Feldstärke und können so genauere Bilder -selbst von tief im Körperinneren liegenden Regionen - liefern als bisher. Dies wird z.B. vielen Freizeitsportlern zugutekommen. Nach einem Sturz ist der Knöchel geschwollen oder das Knie schmerzt: In dieser Situation ist ohne MRT keine präzise Diagnose (Prellung, Zerrung, Bänderriss...) möglich. Denn im Röntgen sind keine Weichteile sichtbar und im Ultraschall können Tiefenstrukturen nicht abgebildet werden.

"In vielen Fällen verkürzt eine MR-Untersuchung die Behandlungsdauer, weil sie den Ärzten hilft, schneller die richtige Therapie zu verschreiben", stellt Klaus Wicke fest. Nicht nur deswegen hilft die neue Technologie, Kosten im Gesundheitswesen einzusparen: Auch Mehrfachuntersuchungen sind wegen der Präzision von MR-Bildern immer seltener nötig.

Andere wichtige Anwendungsgebiete der MRT sind rheumatische Erkrankungen - selbst kleinste Veränderungen des Knorpels, von Muskeln und Sehnen sind sichtbar - sowie Krebs im Frühstadium. Durch den Einsatz von Kontrastmitteln bei einer MR-Untersuchung kann auch häufig sehr schnell festgestellt werden, ob es sich um einen gutartigen oder malignen Tumor handelt und die optimale Therapie rasch begonnen werden. In der Krebstherapie kann eine MRT dann nochmals große Hilfe leisten, weil sie schnell ermittelt, ob eine Chemotherapie greift oder nicht und so sehr belastende, aber wenig wirksame Chemotherapien durch andere, gezielter wirkende ersetzt werden können.

"Es gibt noch viele andere Beispiele dafür, warum der Einsatz von MR-Geräten sinnvoll ist und daher in den nächsten Jahren deutlich zunehmen wird", betont Wicke abschließend. "Bei einer wachsenden Zahl von Symptomen ist eine qualitativ hochwertige Behandlung ohne MR kaum noch denkbar."

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Dr. Klaus Wicke
Tel. 0512/57577-0
Verband für Bildgebende Diagnostik
Kremsergasse 16a
3101 St. Pölten

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