• 25.09.2013, 09:00:35
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EU-Förderungen: 302 Prozent Rückflussquote für Österreichs Kulturschaffende

BM Schmied: "Österreichische Künstlerinnen und Künstler sind in der europäischen Kulturlandschaft deutlich sichtbar."

Utl.: BM Schmied: "Österreichische Künstlerinnen und Künstler sind
in der europäischen Kulturlandschaft deutlich sichtbar." =

Wien (OTS/BMUKK) - Das im Jahr 2007 gestartete EU-Programm "Kultur"
geht nach sieben Jahren heuer zu Ende. Während das
Nachfolger-Programm "Kreatives Europa" bereits in den Startlöchern
steht, zog Kulturministerin Dr. Claudia Schmied gestern Abend eine
höchst erfolgreiche Bilanz. Im Rahmen eines "Get-Together"
präsentierten knapp 100 Vertreterinnen und Vertretern
österreichischer Kultureinrichtungen, die in den vergangenen sieben
Jahren von der EU gefördert wurden, Ministerin Schmied ihre Projekte.

"Das EU-Programm Kultur ist eine Erfolgsgeschichte", so Schmied. "Die
österreichischen Künstlerinnen und Künstler haben eindrucksvoll
bewiesen, dass sie in der europäischen Kulturlandschaft deutlich
sichtbar sind. Insbesondere wurde mit dem Programm die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit innerhalb von Europa verbessert.
Das gab den Beteiligten Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und
sich stärker international auszurichten. Ich gratuliere allen
Institutionen, die in den Genuss einer EU-Förderung gekommen sind.
Ich bin davon überzeugt, dass unsere Kulturschaffenden auch im
künftigen Kulturprogramm "Kreatives Europa" gebührend vertreten sein
werden."

Facts & Zahlen: Drei Mal mehr Rückfluss nach Österreich als Beiträge
an die EU.
Das EU-Programm "Kultur" förderte europaweit 2000 Projekte aus 37
Ländern mit 336 Millionen Euro. 91 Projekte wurden von
österreichischen Kultureinrichtungen geleitet. Weitere 131
österreichische Organisationen waren als Partner an Projekten
beteiligt. Österreich erhielt 23 Millionen Euro an EU-Zuschüssen, das
entspricht einem Rückfluss von 302 Prozent. Besonders stark vertreten
waren österreichischen Tanz- und Musikprojekte. 35 Prozent aller
heimischen Projektanträge waren erfolgreich, der europäische Schnitt
liegt bei knapp unter 30 Prozent. Projekte konnten von privaten und
öffentlichen Organisationen eingereicht werden. Dazu zählen
beispielsweise Kulturvereine, Theater, Festivals, Verlage, Museen,
Berufsverbände, Forschungszentren, Universitäten, Kulturforen,
Kulturinstitute und öffentliche Stellen.

Kofinanzierung durch das BMUKK.
Seit 2009 kofinanziert das Bundesministerium für Unterricht, Kunst
und Kultur außerdem österreichische Kultureinrichtungen, die von der
EU gefördert werden. Dafür stehen pro Jahr rund 300000 Euro zur
Verfügung.

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