- 24.09.2013, 13:27:20
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BMUKK stellt Bundesschulen zusätzliche Mittel zur Verfügung
Als Ausgleich für die Nichtnachbesetzung von Reinigungspersonal in Bundesschulen werden zusätzliche Budgetmittel für den Sachaufwand bereitgestellt.
Utl.: Als Ausgleich für die Nichtnachbesetzung von
Reinigungspersonal in Bundesschulen werden zusätzliche
Budgetmittel für den Sachaufwand bereitgestellt. =
Wien (OTS) - Das BMUKK hält zur heutigen OTS-Aussendung der GÖD fest:
Den Bundesschulen droht keinesfalls ein finanzieller Kollaps. Dass es
in Folge des Aufnahmestopps im Verwaltungsbereich auch an den
Bundesschulen keine Nachbesetzung von frei werdenden Planstellen
gibt, ist seit längerer Zeit bekannt. Das BMUKK hat seit geraumer
Zeit gemeinsam mit den Landesschulräten an einer Lösung der offenen
Fragen bezüglich der Notwendigkeit des Zukaufs von Reinigungsdiensten
gearbeitet.
Am heutigen Tag erhielten alle Landesschulräte eine schriftliche
Mitteilung des BMUKK, dass zusätzliche Budgetmittel zur Deckung des
betrieblichen Sachaufwands der Bundesschulen durch die
Nicht-Nachbesetzung von Planstellen für Reinigungspersonal
bereitgestellt werden. In den nächsten Tagen wird per Erlass die
Aufstockung der Finanzmittel für die einzelnen Bundesschulen
geregelt.
Seit 2006 stiegen allein an den AHS die Mittel für "betrieblichen
Sachaufwand" und "geringfügige Investitionen" von 58,496 Mio.Euro auf
72,430 Mio.Euro, also um 23,82 %. Diese Mittel blieben auch seit
Beginn der Budgetkonsolidierung unangetastet. Nun werden sie erhöht,
um die Belastung der Schulen durch die Nicht-Nachbesetzung von
Planstellen für Reinigungspersonal auszugleichen.
Des Weiteren hält das BMUKK fest, dass es der Lehrergewerkschaft seit
geraumer Zeit bekannt ist, dass für die insgesamt rund 800
Bundesschul-Standorte 150 MitarbeiterInnen der Post und Telekom für
Verwaltungsaufgaben an die Bundesschulen wechseln sollen, um eine
spürbare Entlastung der LehrerInnen von Verwaltungsaufgaben zu
ermöglichen.
Außerdem erinnert das BMUKK die GÖD an die laufenden
Großinvestitionen in Österreichs Bundesschulen, nach denen von
Aushungern wahrlich keine Rede sein kann: Insgesamt stehen bis zum
Jahr 2018 mehr als 1,6 Mrd.Euro für Infrastruktur-Investitionen in
die Bundesschulen (Zubau, Neubau, Renovierung) bereit, von denen mehr
als die Hälfte der Schulstandorte direkt profitiert. Im Bereich der
AHS-Unterstufe werden bis 2015 rund 159 Mio. Euro für das Projekt
kleinere Klassen aufgewendet, rund 100 Mio. Euro fließen allein in
den Ausbau der ganztägigen Schulangebote an den AHS-Unterstufen.
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