• 24.09.2013, 11:25:03
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Töchterle/Kurz: ÖVP ist die Partei der Bildung und Forschung

Vier-Säulen-Plan für mehr Qualität in Wissenschaft und Forschung – ÖVP für Förderungen der Individualität, Nein zum SPÖ- Eintopf

Utl.: Vier-Säulen-Plan für mehr Qualität in Wissenschaft und
Forschung – ÖVP für Förderungen der Individualität, Nein zum
SPÖ-
Eintopf =

Wien, 24. September 2013 (ÖVP-PD) "Wachstum, Wohlstand und
Wissenschaft sind unverzichtbar, wenn wir Österreich weiterhin nach
vorne bringen wollen. Dafür setzt sich die ÖVP ein", so
Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle bei einer
gemeinsamen Pressekonferenz mit Integrationsstaatssekretär
Sebastian Kurz. Denn "in Österreich wird viel zu viel am
Bildungssystem herumgebastelt. Das Problem ist: Wir hinterfragen
den Effekt zu selten. Wir brauchen mehr Mut und Ehrlichkeit in
dieser Debatte. Dafür steht die ÖVP", betont Kurz. ****

"Die ÖVP hat bewiesen: Wir sind die Forschungs- und
Wissenschaftspartei in Österreich", so Töchterle. Trotz eines
Konsolidierungskurses sei es gelungen, die Universitäten und
Fachhochschulen mit zusätzlichem Geld auszustatten. An diesen
Erfolgen will die ÖVP nahtlos anknüpfen, um auch künftig
Studierenden, Lehrenden und Forschenden bestmögliche
Rahmenbedingungen zu bieten. "Mein Plan für die Zukunft ist auf
vier Säulen gebaut", so Töchterle. "Wir wollen eine Steigerung der
Mittel für die Universitäten. Das wird einerseits durch eine
Verstärkung der Investitionen im privaten Bereich möglich, dazu
zählen auch maßvolle Studienbeiträge", betont der
Wissenschaftsminister. "Studienbeiträge sind sozial. Jene, die es
sich leisten können, bezahlen einen Beitrag. Jene, die es sich
nicht leisten können, profitieren von der Studienförderung." Die
zweite Säule besteht in einem forcierten Ausbau der
Fachhochschulen. "Wir wollen auf rund 50.000 Studienplätze
österreichweit erweitern. Der FH-Ausbau gewährleistet eine
praxisnahe Ausbildung, bringt eine Stärkung der Regionen und
sichert der Wirtschaft gefragte Fachkräfte", betont Töchterle.
Weiters will der Wissenschaftsminister eine "massive Stärkung der
Grundlagenforschung. Denn exzellenter können wir nicht investieren.
Die Grundlagenforschung ist eine wichtige Basis für Innovation", so
Töchterle, der als vierte und letzte Säule die gezielte Studien-
und Nachwuchsförderung ausbauen will: "Unsere Studienbeihilfe ist
treffsicher, das hat jüngst eine Evaluierung gezeigt. Aber wir
können und müssen noch besser werden. Das ist unser Ziel!"

Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz betont, dass auch im
Bildungssystem die Finanzierung verändert werden muss. Als Beispiel
nennt Kurz die 4.000 Schulversuche, die derzeit in Österreich
laufen. "Davon wird kaum einer übernommen. Trotzdem wird an diesen
Schulversuchen festgehalten. Das macht unser Schulsystem sehr
teuer." Außerdem weist der Integrationsstaatssekretär auf die
Probleme der Schulabbrecher in Österreich hin. "Wir haben in
Österreich jährlich 8.000 junge Menschen ohne Hauptschulabschluss.
Unsere Betriebe bemängeln, dass sie viele Schulabbrecher nicht
anstellen können, da ihnen die Grundvoraussetzungen fehlen. In Wien
haben wir das Problem, dass 25 Prozent der Kinder nach der
Volksschule nicht sinnerfassend lesen können." Deshalb ist für die
ÖVP klar: Wir müssen weg vom späten Reparieren, hin zu einer guten
Frühförderung unserer Kinder. Kurz schlägt hier vor, einen Teil der
Mittel aus der Arbeitslosenverwaltung für die Frühförderung zu
verwenden. "Damit können wir den Kindergarten als
Bildungseinrichtung stärken. Denn was in den ersten Jahren nicht
vermittelt werden kann, kann nur schwer nachgeholt werden." Zudem
plädiert Kurz für ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr für
Kinder mit Sprachdefiziten. "Nicht nur Kinder mit
Migrationshintergrund haben sprachliche Defizite. Deshalb müssen
wir das Vorschulsystem ausbauen, denn es macht wenig Sinn Kinder,
die nach dem Kindergarten nicht sattelfest in der deutschen Sprache
sind, dann in die Regelschule zu schicken."

"Wir brauchen Mut zu neuen Unterrichtsfächern!", betont Kurz,
der hier besonders drei Fächer aufwerten will. Erstens solle die
Studien- und Berufsberatung mehr Gewicht bekommen. Zweitens sollen
die Politische Bildung und Staatskunde ausgebaut werden. Kurz
schlägt hier die Schaffung eines eigenen Fachs ab der fünften
Schulstufe vor, denn: "Unsere Jungen dürfen ab 16 wählen. Dabei
gelten sie als nicht besonders gut informiert und eher
politikverdrossen." Zudem soll so Zuwanderern, die aus anderen
politischen Systemen kommen, geholfen werden. Für den Bundesobmann
der Jungen ÖVP ist drittens die Schaffung eines Ethikunterrichts
als Aufwertung für den Religionsunterricht ein zentrales Anliegen.
"Für all jene, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, soll
ein Fach geschaffen werden, die die Fragen des Zusammenlebens
behandeln. Der Ethikunterricht ist hierfür das beste Mittel."

Abschließend stellt Sebastian Kurz klar: "Für die ÖVP sind
Schulen eine Serviceleistung. Deshalb muss hier ein Angebot
geschaffen werden, das auf die Bedürfnisse von allen eingeht." Für
die ÖVP ist klar: Der Staat darf nicht Bevormunder sein, sondern
muss ein breites Angebot bieten, um Wahlfreiheit zu schaffen. Für
den 29. September gilt: "Wir sagen klar: Nein zur SPÖ-
Eintopfschule, Ja zur Förderung der Individualität unserer Kinder
und der Beibehaltung des differenzierten Schulsystems", so der
Staatssekretär. In Sachen Hochschulbildung hält Karlheinz Töchterle
abschließend fest: "Wer eine weitere Stärkung der Unis, mehr FH-
Studienplätze und mehr Qualität im Studium will, muss ÖVP wählen!"

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-620; Internet: http://www.oevp.at,
www.facebook.com/volkspartei, www.twitter.com/oevp

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