Jüdisches Museum Wien erhält das Österreichische Museumsgütesiegel

Wien (OTS) - Im Rahmen des 24. Österreichischen Museumstags unter dem Motto "Zwischen Globalisierung und Regionalisierung" wurde den beiden Wien Holding Museen, dem Jüdischen Museum Wien und dem Museum Judenplatz, am 20. September das Österreichische Museumsgütesiegel verliehen.
In Vertretung von Museumsdirektorin Danielle Spera nahm Kurator Marcus G. Patka das Qualitätszertifikat in Bozen im Rahmen der Verleihung in Empfang.

Das Österreichische Museumsgütesiegel, das 2002 erstmals verliehen wurde, basiert auf den Richtlinien der ICOM (Internationaler Museumsrat), dem "Code of Ethics - Dem Kodex der Berufsethik des Museumswesens", international anerkannte Prinzipien, die die Berufsethik von Museen auf der ganzen Welt widerspiegeln.

Wichtiges Instrument zur Qualitätskontrolle

Ziel des Österreichischen Museumsgütesiegels war von Beginn an, durch die Errichtung von Mindeststandards im Museumswesen, ein Instrument zur Qualitätskontrolle und -verbesserung einzuführen. Das Museumsgütesiegel wird mit einer Geltungsdauer von fünf Jahren verliehen. 2013 wurde 8 Museen das Österreichische Museumsgütesiegel neu verliehen. Aktuell sind in Österreich 196 Museen mit dem Museumsgütesiegel ausgezeichnet.
Das Jüdische Museum Wien erbringt durch das Museumsgütesiegel den öffentlichen Nachweis, dass das Museum eine wichtige Verantwortung zur Bewahrung des kulturellen Erbes übernimmt und auf qualitätsvolle Weise und serviceorientiert seine Angebote präsentiert.

Danielle Spera freut sich über die Auszeichnung: "Die Verleihung des Österreichischen Museumsgütesiegels bestätigt mein Team und mich in unserer Museumsarbeit, bei der wir größten Wert auf die lebendige Vermittlung von jüdischer Geschichte und Gegenwart legen und höchste Qualität bei der Präsentation der Inhalte anstreben. Das Jüdische Museum Wien sieht sich als offenes Haus und soll Ort des Diskurses, der Erfahrung und Auseinandersetzung mit dem Judentum sein."

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