• 22.09.2013, 10:00:33
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  • OTS0011 OTW0011

Finanzierung für Infrastruktur der Bundesschulen sicherstellen

Landeshauptleute von Vorarlberg, Tirol und Salzburg richteten gemeinsames Schreiben an Bundesministerin Schmied

Utl.: Landeshauptleute von Vorarlberg, Tirol und Salzburg richteten
gemeinsames Schreiben an Bundesministerin Schmied =

Salzburg (OTS) - In den Ländern Salzburg, Tirol und Vorarlberg
herrscht große Sorge an den Bundesschulen, dass grundlegende Aufgaben
nicht mehr im erforderlichen Ausmaß abgedeckt werden können. Aus
diesem Grund haben der Landeshauptmann von Vorarlberg, Mag. Markus
Wallner, der Landeshauptmann von Tirol, Günther Platter und der
Landeshauptmann von Salzburg Dr. Wilfried Haslauer am Freitag, 20.
September, einen gemeinsamen Brief an Dr. Claudia Schmied,
Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur gerichtet.

Die Landeshauptleute ersuchen die Bundesministerin dringend, die
notwendige Finanzierung der Infrastruktur und der Veranstaltungen
unserer Bundesschulen durch eine ausreichende Dotierung der
Sachaufwandsmittel sicherzustellen.

In dem Brief heißt es: Aus allen Bundesschulen wird berichtet,
dass die Kostensteigerungen im Sachaufwand dieser Schulen entweder
nicht ausreichend abgedeckt werden, oder vor dem Hintergrund
steigender Sachkosten, wie etwa für Reinigung, Instandhaltung und
Sicherheit, sogar Kürzungen vorgenommen wurden.

Schuldirektor/innen aus unseren Bundesländern haben bereits
eindringlich darauf hingewiesen, dass durch diese Maßnahmen des
Bildungsministeriums Fortbildungen und Schulveranstaltungen stark
eingeschränkt werden müssten, oder gar nicht mehr genehmigt werden
könnten. Dies wäre nicht nur ein bildungspolitischer Rückschritt,
wenn etwa die Beschaffung von Lehrmitteln eingeschränkt würde, es
wäre auch eine nicht nachvollziehbare Bestrafung der Schüler/innen,
wenn die Durchführung von sportlichen und gemeinschaftsbildenden
Veranstaltungen in Frage gestellt wird.

Zudem sei es für die Landeshauptleute von Tourismusländern, die
sich intensiv um die Unterstützung der Schulen - etwa bei der
Durchführung von Wintersportwochen (betrifft vor allem Salzburg und
Tirol) - bemühen, nicht nachvollziehbar, wenn das Bildungsministerium
hier eine kontraproduktive Position einnehme, die weder im Interesse
der Pädagoginnen und Pädagogen, noch der Eltern und Schüler/innen
sein könne.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SBG

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