• 22.09.2013, 09:00:31
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Sima/Pfeffer: Hernals einer der sieben Biosphärenpark Wienerwald-Bezirke

Neue Info-Tafel für Besucherinnen und Besucher in Neuwaldegg.

Utl.: Neue Info-Tafel für Besucherinnen und Besucher in Neuwaldegg. =

Wien (OTS) - Rund drei Viertel der gesamten Fläche des Bezirks
Hernals ist Teil des Biosphärenparks Wienerwald. Eine neue Info-Tafel
bei der Endstation der Straßenbahnlinie 43 in Neuwaldegg will die
Besucherinnen und Besucher nun darauf hinweisen. Die Tafel ist im
Wartehäuschen der Linie 43 angebracht. Viele Wanderinnen und Wander
starten von hier aus in den angrenzenden Schwarzenbergpark, der
ebenfalls Teil des Biosphärenparks ist.

"Seit der Anerkennung des Wienerwalds als Biosphärenpark haben wir
gemeinsam mit den Partnerorganisationen und den Menschen in der
Region vieles im Sinne der UNESCO-Vorgaben umgesetzt und erreicht.
Damit sichern wir wertvollen Lebens- und Erholungsraum. So wird auch
der Schwarzenbergpark vom Forstamt umsichtig und sanft gepflegt, was
seltenen Tier- und Pflanzenarten zu Gute kommt", so Wiener
Umweltstadträtin Ulli Sima.

Ilse Pfeffer, Bezirksvorsteherin von Wien-Hernals: "Der
Schwarzenbergpark und der Wienerwald sind für die Hernalserinnen und
Hernalser wichtige und gern genutzte Naherholungsgebiete. Durch den
neuen Service der Info-Tafeln können sich alle Erholungsuchenden und
Wanderer nun über den Biosphärenpark informieren und auch neue Wege
entdecken, die von der Endstation der Linie 43 von Neuwaldegg aus gut
erreichbar sind."

Hermine Hackl, Leiterin des Biosphärenpark Wienerwald:
"Wien-Hernals ist einer von sieben Wiener Gemeindebezirken im
Biosphärenpark Wienerwald und damit ein wichtiger Teil der
UNESCO-Modellregion für Nachhaltigkeit. Es freut uns sehr, gemeinsam
mit der Bezirksvorstehung Hernals einen so prominenten Ort für die
neue Infotafel gefunden zu haben, und damit noch mehr Menschen über
diese lebenswerte Region informieren zu können."

Ausgangspunkt für erholsame Wanderungen

Das Erholungsgebiet Schwarzenbergpark ist mit öffentlichen
Verkehrsmitteln gut erreichbar, nämlich mit der Linie 43 bis
Neuwaldegg (Endstation). Auch der Stadtwanderweg 3 - Hameau startet
bei der Endstation 43. Mit einer Länge von 10,5 km und einer Gehzeit
von ca. 3-4 Stunden verläuft er durch Neuwaldegg, hinauf aufs Hameau
auf 464 Meter Höhe, weiter auf den Dreimarkstein und über den
Michaeler Wald zurück in die Schwarzenbergallee und zur Endstation
der Straßenbahnlinie 43.

Infos:
www.wien.gv.at/umwelt/wald/freizeit/wandern/wege/wanderweg3.html

Der Schwarzenbergpark im 17. Bezirk erstreckt sich entlang der
Neuwaldegger Straße, zwischen der Höhenstraße und dem
Holländerdörfl/Hameau bis zur Landesgrenze. Die Fläche misst rund 80
Hektar und geht direkt in den Wienerwald über. Ursprünglich war das
Areal im Besitz des Grafen und österreichischen Feldherrn Lacy. Er
legte den Park und das Hameau an. 1957 kam der Park in den Besitz der
Stadt Wien und wird seither vom Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb
der Stadt Wien (MA 49) betreut.

Artenvielfalt im Schwarzenbergpark

Der Schwarzenbergpark wird vom Forstamt umsichtig und nachhaltig
gepflegt. Das bedeutet, dass alte Bäume im Park stehen bleiben und
Totholz als wichtiger Lebensraum im Wald verbleibt. Zahlreiche sehr
seltene und hochspezialisierte Tiere wie z. B. der Hirschkäfer, der
Eichenbock oder auch verschiedene Fledermausarten leben im Totholz.
Auch selten gewordene Pilzarten wie der Eichenzungenporling haben im
Totholz ihr Zuhause. Besonderheiten im Schwarzenbergpark sind auch
die Waldbäche und Tümpel, die als Lebensraum für den Feuersalamander
und Springfrosch dienen.

Der Biosphärenpark Wienerwald

Der Wienerwald wurde 2005 mit dem UNESCO-Prädikat Biosphärenpark
ausgezeichnet und ist damit einer von 621 Biosphärenparken in 117
Staaten und europaweit der einzige am Rande einer Millionenstadt. Er
umfasst eine Fläche von 105.000 Hektar und erstreckt sich über 51
Niederösterreichische Gemeinden und sieben Wiener Gemeindebezirke.
Rund 750.000 Menschen sind in dieser Lebensregion zu Hause. Die
durchgeführten Projekte sollen möglichst alle Aspekte der
Nachhaltigkeit beinhalten, also Ökologie, Ökonomie und Soziales
berücksichtigen.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/pressebilder

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