• 20.09.2013, 14:51:25
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Brandsteidl: ÖVP-Behauptungen sind falsch und reine Wahlkampfpropaganda

Für raschen Ausbau der Ganztagsschule und optimale Frühförderung

Utl.: Für raschen Ausbau der Ganztagsschule und optimale
Frühförderung =

Wien (OTS/SPW) - "Durch ständiges Wiederholen wird eine falsche
Behauptung nicht richtiger. Der von der ÖVP wiederholt geäußerte
Vorwurf, dass ich einen Zwangskindergarten ab dem 1. Lebensjahr für
alle fordere, ist dezidiert falsch. Das habe ich bereits mehrfach
öffentlich und in Pressemitteilungen (u.a. am 30. August und 9.
September 2013) klargestellt. Wahr ist ausschließlich, dass ich mich
immer schon für ein zweites verpflichtendes Gratis-Kindergartenjahr
sowie eine möglichst intensive frühe Förderung unserer Kinder
ausgesprochen habe und dies auch weiterhin tue!", stellte Wiens
Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl am Freitag
klar.****

"Genauso verhält es sich mit der ÖVP-Behauptung, ich würde
sozusagen von heute auf morgen die Ganztagsschule für alle Kinder
einführen. Dies ist ebenfalls falsch!", bekräftigte Brandsteidl.
"Wahr ist: Bundeskanzler Werner Faymann forderte die Verdoppelung der
Mittel für den Ausbau ganztägiger Schulformen. Das unterstützte ich
aus voller Überzeugung!", ging sie bei diesem Themenfeld auf die
Propaganda der ÖVP ein.

"Faymanns Aussage, dass es österreichweit mindestens 50 Prozent
ganztägige Schulformen bräuchte, unterstreiche ich absolut! Aus
pädagogischen Gründen, vor allem aber auch, weil es dem Elternwunsch
entspricht. Denn bei der Wiener Volksbefragung 2010 haben sich 73,54
Prozent für den Ausbau der Ganztagsschule ausgesprochen", betonte
Brandsteidl. Nachsatz: "Und im Gegensatz zur ÖVP setzen wir den
Wunsch der Bevölkerung um!"

"Wir wollen Wahlfreiheit!", so Brandsteidl. Sie meint damit einen
mittelfristig spürbaren Ausbau der Ganztagesschule bei gleichzeitigem
Erhalt der Halbtagesschulform. Für diejenigen, die eine solche
bevorzugen. Die Vision bleibt die Ganztagsschule als Regelschule", so
Brandsteidl. "Denn wir wollen, dass die Übungen in der Schule und
nicht dann erst zuhause gemacht werden! Das schafft auch mehr
gemeinsame Freizeit für Eltern und Kinder", berichtigte sie
gegenteilige Darstellungen. Abschließend: "Es ist die beste
Schulform. Langfristig sollten wir hier dem Beispiel Skandinaviens,
Frankreichs und Großbritanniens folgen, wo die Ganztagsschule längst
Standard ist." (Schluss)

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