- 20.09.2013, 13:16:42
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Kaiser-Franz-Josef-Spital: Wehsely feiert Dachgleiche für neues Mutter-Kind-Zentrum und OP-Zentrum
Ab Sommer 2015 können im multifunktionalen Zentrum PatientInnen behandelt werden.
Utl.: Ab Sommer 2015 können im multifunktionalen Zentrum
PatientInnen behandelt werden. =
Wien (OTS) - Das Kaiser-Franz-Josef-Spital - als eines der ältesten
Gemeindespitäler Wiens - wird in den kommenden Jahren neu gebaut und
Schritt für Schritt in ein zeitgemäßes, zukunftsorientiertes
Krankenhaus umgewandelt. "Mit moderner Infrastruktur können
bestmögliche Versorgung und effiziente Spitalsleistungen
gewährleistet werden", erklärt Gesundheits- und Sozialstadträtin
Sonja Wehsely im Rahmen der Gleichenfeier für das neue
Mutter-Kind-Zentrum und OP-Zentrum. Im Rahmen des Wiener
Spitalskonzepts 2030 wird es gemeinsam mit dem Krankenhaus Hietzing,
dem Wilhelminenspital, der Krankenanstalt Rudolfstiftung, dem
Donauspital, dem Krankenhaus Nord und dem AKH Wien die Versorgung der
Wienerinnen und Wiener übernehmen. Das Kaiser-Franz-Josef-Spital ist
und bleibt ein Schwerpunktkrankenhaus und hat eine wichtige
Versorgungsfunktion für diese Region Wiens. Nach dem Neubau der
Gesundheits- und Krankenpflegeschule und dem Wirtschaftshof, erfolgte
heute die Gleichenfeier für das Mutter-Kind-Zentrum und OP-Zentrum.
Im Sommer 2015 kann das multifunktionale Zentrum in Betrieb genommen
werden. Das Gebäude wird über 258 Betten verfügen. Die
Gesamtinvestitionen für das Projekt belaufen sich auf rund 140
Millionen Euro. ***
Alles unter einem Dach
Alle Einrichtungen des bereits über 100 Jahre alten Gottfried von
Preyer'schen Kinderspitals übersiedeln in das neue
Mutter-Kind-Zentrum und OP-Zentrum. Dieses wird auch alle operativen
Abteilungen inklusive Ambulanzen und Stationen des Spitals
beherbergen. Sämtliche Operationen werden künftig in diesem Zentrum
durchgeführt - so können die Abläufe optimiert werden. "Künftig
entfallen die Wege zwischen den einzelnen Gebäuden und dem vier
Kilometer entfernten Kinderspital, was - ebenso wie die räumliche
Nähe der Ambulanzen - ein Höchstmaß an Sicherheit für die
Patientinnen und Patienten garantiert", erklärt Thomas Balázs,
Direktor für Infrastruktur und Organisationsentwicklung im Wiener
Krankenanstaltenverbund. Das Zentrum ist zudem unterirdisch mit dem
Wirtschaftshof über einen sogenannten Kollektorgang verbunden. Ein
Großteil des Transportgeschehens erfolgt unter der Erde, was wiederum
die Verkehrssituation an der Oberfläche beruhigt. Die Rohrpost-Anlage
verbindet alle Ambulanzen, Stationen bzw. Organisationseinheiten des
Zentrums miteinander und führt zusätzlich in die Apotheke, das
pathologisch-bakteriologische Institut, das Zentralröntgeninstitut
und das Institut für Laboratoriumsdiagnostik. So können zum Beispiel
Blutproben ohne Umwege - und damit verbundenem Zeitverlust - ins
Labor transportiert werden. Ein weiterer Vorteil für die
PatientInnen: ein überdachter Zugang zum Zentralröntgen-
institut.
Ausschließlich Ein- und Zwei-Bett-Zimmer
Das multifunktionale Zentrum - errichtet nach modernsten ökologischen
und energietechnischen Standards - wird sechs Ebenen umspannen und
anstelle der alten Zentralküche sowie der ehemaligen Isoliergebäude
und der einstigen Aufnahmestation entstehen. Das Erdgeschoß wird als
Ambulanz-Zentrum dienen. Im ersten Obergeschoß werden sich
beispielsweise die Kreißsäle und der zentrale OP-Bereich mit acht
interdisziplinär genutzten Operations-Sälen und einem Sectio-OP
finden. Im zweiten, dritten und vierten Obergeschoß befinden sich die
Bettenstationen. Das gesamte Haus ist barrierefrei und
rollstuhlgerecht gestaltet und fügt sich harmonisch in den
historischen Park des Kaiser-Franz-Josef-Spitals. Im
Mutter-Kind-Zentrum und OP-Zentrum wird es für unsere PatientInnen
künftig ausschließlich Ein- und Zwei-Bett-Zimmer geben.
Mehr Infos und Bilder zum downloaden finden Sie unter:
www.wienkav.at/bauprojekte
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