- 20.09.2013, 12:05:32
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BZÖ-Bucher: "Wir vergünstigen die Autobahnvignette!"
BZÖ-Chef präsentierte ein Drei-Punkte-Programm für die österreichischen Autofahrer
Utl.: BZÖ-Chef präsentierte ein Drei-Punkte-Programm für die
österreichischen Autofahrer =
Wien (OTS) - BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef Bucher präsentierte heute
ein Drei-Punkte-Programm für die österreichischen Autofahrer. "Wir
wollen Tempo 150 auf Autobahnen, wir vergünstigen die
Autobahnvignette und wir sind auch für ein Überholverbot für LKW auf
zweispurigen Autobahnen", sagte der BZÖ-Chef in einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit BZÖ-Bündniskoordinator Markus Fauland.
"Auf einer gut ausgebauten, dreispurigen Autobahn mit klaren
Regelungen ist Tempo 150 ergänzt um den Zusatz "bei gutem Wetter, mit
modernen Verkehrsleitsystemen und Kontrollen durchaus mach- und
vertretbar", so Bucher, der sich auch für eine massive Vergünstigung
der Autobahnvignette für die Österreicher nach Schweizer-Vorbild
aussprach.
"Die österreichischen Autofahrer zahlen ohnehin achtmal Steuern und
sind damit die tatsächlichen "Melkkühe der Nation", denn sie zahlen
pro Jahr 25 Milliarden Euro in das Budget ein und berappen somit
folgende Steuern und Abgaben: 1. Mehrwertsteuer 2. Umsatzsteuer beim
Autokauf 3. Normverbrauchsabgabe 4. Motorbezogene Versicherungssteuer
5. Normale Versicherungssteuer 6. Mineralölsteuer 7. Vignette 8.
CO2-Steuer. Das BZÖ will daher die österreichischen Autofahrer
spürbar entlasten und gleichzeitig aber das Vignettensystem
vereinfachen. Als Vorbild dient dazu das Schweizer-Modell, da nicht
nur auch ein Alpenland, sondern auch von den Autobahnkilometern
(Österreich 2178km/Schweiz 1892km) mit Österreich durchaus
vergleichbar. Natürlich ist auch der Schweizer Vignettenpreis mit 33
Euro für Schweizer und Ausländer sehr moderat und es werden auch
keine Kurzzeit-Vignetten ausgegeben", erklärte Bucher.
"Wir wollen daher, dass es in Zukunft nur mehr eine einzige Vignette
gibt, nämlich eine Jahresvignette, die 39 Euro kosten soll, die nicht
nur die inländischen Autobahnbenützer zahlen müssen, sondern auch
ausländische PKW-Fahrer, die die österreichischen Autobahnen und
Schnellstraßen benützen. Dieses Modell wäre obendrein auch noch viel
einfacher administrierbar. Diese 39 Euro sind somit mehr als eine
Halbierung des derzeitigen Preises für eine Jahresvignette und somit
eine klare Verbilligung für die österreichischen Autofahrer", betonte
Bucher.
"Über die Vignetten gibt es derzeit 383 Millionen Euro Einnahmen, die
sich aus rund vier Millionen Jahresvignetten und 18 Millionen
Kurzzeitvignetten zusammensetzen. Nach dem BZÖ-Modell werden
sicherlich weiterhin vier Millionen Jahresvignetten verkauft werden,
das würde 156 Millionen Euro einbringen. Wir gehen davon aus, dass
dann weitere sechs Millionen Vignetten (von den derzeit 18 Millionen
Kurzzeitvignetten) gekauft werden. In Summe werden zehn Millionen
Jahresvignetten verkauft, die dann 390 Millionen Euro einbrächten.
Also es gibt dann sogar Mehreinnahmen mit dieser
Vignetten-Vergünstigung", rechnete Bucher vor und weiter: "Dieser
BZÖ-Vorschlag schadet auch sicher nicht dem Tourismus, denn die
Urlauber würden Österreich sogar mehrmals aufsuchen".
Die dritte Forderung, die der BZÖ-Chef in seiner Pressekonferenz
präsentierte, ist ein Überholverbot für LKW über 7,5 Tonnen auf
zweispurigen Autobahnen. "Diese Maßnahme würde zu weniger Unfällen
führen, Sinn machen und daher haben wir uns dieser Haltung
angeschlossen", sagte Bucher.
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