• 20.09.2013, 11:58:35
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"Start!klar" - Hautnah an der Schönheit

AUVA fördert den Hautschutz bei Friseurlehrlingen

"Start!klar" - Hautnah an der Schönheit:
AUVA-Starter-Set für Friseurlehrlinge

Utl.: AUVA fördert den Hautschutz bei Friseurlehrlingen =

Wien/Graz (OTS) - Arbeitsbedingte Hauterkrankungen zählen zu den
häufigsten Berufskrankheiten. Friseurinnen und Friseure nehmen mit
einem Anteil von 27 Prozent den unerfreulichen Spitzenplatz unter
allen Berufsgruppen ein. Mit dem österreichweiten
Präventionsschwerpunkt "Start!klar - Hautnah an der Schönheit" stärkt
die AUVA das Bewusstsein von Friseurinnen und Friseuren für den
Schutz der Haut.

Mit ihrem Präventionsschwerpunkt "Start!klar - Hautnah an der
Schönheit" will die AUVA arbeitsbedingte Hauterkrankungen reduzieren.
Da dies nur gemeinsam mit den Lehrbetrieben und den Berufsschulen mit
ihren Fachlehrkräften gelingen kann, wendet sich die AUVA mit
"Start!klar" an diese Zielgruppen.

Junge Menschen stehen im Mittelpunkt

55 Prozent der unter dem Begriff "Friseurekzem" zusammengefassten
Erkrankungen treten bereits im ersten Lehrjahr auf. Häufig hat eine
solche Erkrankung für die jungen Menschen zur Folge, dass sie ihren
Beruf, der für viele ein Traumberuf ist, aufgeben müssen. Zum
menschlichen Leid kommen auch Kosten für Heilbehandlung,
Rehabilitation und finanzielle Entschädigung. Daher strebt die AUVA
eine Reduktion der arbeitsbedingten Hauterkrankungen insbesondere bei
den Hauptbetroffenen an - den Lehrlingen im ersten Lehrjahr.
AUVA-Obfrau KommR Renate Römer unterstreicht die Wichtigkeit des
Präventionsschwerpunkts: "'Start!klar' richtet sich besonders an
junge Menschen, die ihr ganzes Berufsleben noch vor sich haben. Daher
ist 'Start!klar' für mich ein besonders wichtiger
Präventionsschwerpunkt der AUVA. Ein gesundes und erfülltes
Berufsleben für junge Menschen - das ist mein Ziel."

Prävention von Anfang an als Erfolgsrezept

Die Untersuchungen der AUVA zeigen, wie groß der positive Einfluss
von frühzeitiger Prävention auf die Hautgesundheit ist. Mit den
richtigen Maßnahmen von Anfang an kann das Auftreten des
Friseurekzems deutlich verringert werden. Daher erhalten alle
Friseurlehrlinge gleich zu Lehrbeginn von der AUVA das kostenlose
Starter-Set für einen hautschonenden Berufsstart: In einer
praktischen Umhängetasche liegen nickelfreie Schere und
Carbon-Haarschneidekamm, Hautschutz- und Pflegecremen sowie
Einmalschutzhandschuhe bereit. So wird es den angehenden Friseurinnen
und Friseuren von Anfang an leichter gemacht, auf ihre Haut zu
achten.

Einbindung der Betriebe und Berufsschulen

An die Friseurbetriebe wendet sich die AUVA mit einem umfassenden
Angebot. Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner von "AUVAsicher" und
den Unfallverhütungsdiensten bieten den Friseurbetrieben kostenlose
Beratung und Unterstützung zum Thema "Gesunde Haut" an. Damit stärkt
die AUVA in den Betrieben das Bewusstsein für Hautgesundheit und das
Wissen über richtige Prävention. Roman Wagner, Landesinnungsmeister
der WKO Steiermark, betont: "Der AUVA-Präventionsschwerpunkt
'Start!klar' ist ein wichtiger Beitrag zur Hautgesundheit vor allem
der jungen Kolleginnen und Kollegen in unserer Berufsgruppe."

Im Rahmen von "Start!klar" stellt die AUVA den
Friseurberufsschulen für drei Jahre kostenlos Hautmittel und
Schutzhandschuhe zur Verfügung. Zusätzlich erhalten die Berufsschulen
ein Dermalitegerät zur Schulung des richtigen Hautschutzes. Darüber
hinaus bietet die AUVA Informations- und Unterrichtsmaterialen sowie
Workshops für Fachbereichslehrer und -lehrerinnen an. Mit diesen
Maßnahmen fördert die AUVA die Prävention auch in der theoretischen
Ausbildung.

Mehr Information:
http://auva.celumimagine.com/pindownload/login.do?pin=5Q7ML

Copyright: AUVA

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000
Selbständige sowie 1,4 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die
AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur
Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die
vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und
die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei
weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und
finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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