• 19.09.2013, 12:53:01
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FORMAT: Neue Razzia in der Eurofighter-Affäre in Kärnten

Wegen mangelnder Kooperationsbereitschaft bei der Aufklärung

Utl.: Wegen mangelnder Kooperationsbereitschaft bei der Aufklärung =

Wien (OTS) - Die Staatsanwaltschaft Wien hat erneut eine
Hausdurchsuchung in der Eurofighter-Affäre angeordnet. Bei einem
Gegengeschäftspartner in Kärnten wurden mehr als 100 Aktenordner,
USB-Sticks und DVDs sowie hunderte Gigabyte an elektronischen Daten
vom Firmenserver abgesaugt. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin
FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Die Razzia fand im Juli 2013 in Völkermarkt statt. Die "Anordnung zur
Durchsuchung der Geschäftsräumlichkeiten der DANA Austria GmbH" liegt
FORMAT exklusiv vor. Bei der DANA Austria handelt es sich um den
Österreich-Ableger des börsenotierten US-Automobilzulieferers DANA.
Laut Durchsuchungsbefehl war die Razzia nötig, weil sich DANA mit
"Verweis auf Verschwiegenheitspflichten" weigerte die im Zusammenhang
mit Gegengeschäften stehenden Verträge herauszurücken. DANA Austria
hat laut "Anordnung" zwischen 2004 und 2007 Gegengeschäfte im Wert
von mehr als 100 Millionen Euro beim Wirtschaftsministerium
beantragt.

Weitere Hausdurchsuchungen bei unkooperativen Unternehmen sind laut
FORMAT nicht ausgeschlossen. Eine weitere Razzia-Welle wie im Vorjahr
ist wahrscheinlich. Zur Erinnerung: Im November 2012 fanden
Hausdurchsuchungen zeitgleich in Deutschland, Österreich und der
Schweiz statt. Damals wurde auch die Zentrale des
Eurofighter-Herstellers EADS polizeilich gestürmt. Die
Staatsanwaltschaft Wien ermittelt seit 2011 im Zusammenhang mit
dubiosen Eurofighter-Gegengeschäften.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMT

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