• 18.09.2013, 11:28:28
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Karlheinz Töchterle: Nachhaltige Entwicklung des vielfältigen Alpenraumes muss zentrales Anliegen bleiben

Wissenschafts- und Forschungsminister besuchte Ständiges Sekretariat der Alpenkonvention in Innsbruck

Bundesminister Karlheinz Töchterle und
Generalsekretär Markus Reiterer

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister besuchte Ständiges
Sekretariat der Alpenkonvention in Innsbruck =

Wien (OTS) - "Die nachhaltige Entwicklung des vielfältigen
Alpenraumes muss ein zentrales Anliegen bleiben", so Wissenschafts-
und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Er besuchte heute
Vormittag das Ständige Sekretariat der Alpenkonvention in Innsbruck
und informierte sich bei Generalsekretär Mag. Markus Reiterer über
aktuelle Vorhaben und Bemühungen. Die Alpenkonvention ist ein
internationales Abkommen zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung
der Alpen, das 1991 unterzeichnet wurde und die Alpenstaaten
(Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Monaco, Österreich,
Schweiz und Slowenien) sowie die Europäische Union verbindet. Ziel
ist unter anderem, die Interessen der ansässigen Bevölkerung in
vielfacher Hinsicht (ökologisch, sozial, wirtschaftlich und
kulturell) zu wahren. Die Alpen sind Lebensraum für rund 14 Millionen
Menschen. Generalsekretär Reiterer bedankte sich für die enge
Zusammenarbeit mit den österreichischen Behörden und Partnern und
stellte fest: "Nachhaltiges Handeln ist ein gemeinsames Anliegen,
denn nur gemeinsam - als Staaten, Regionen, internationale
Einrichtungen und Zivilgesellschaft - können wir das Ziel einer
nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums erreichen."

Töchterle hat erst kürzlich in Alpbach eine multilaterale Kooperation
Österreichs mit Südtirol, Slowenien und der Schweiz unterzeichnet,
die den "Reichtum der Alpen und seine nachhaltige Nutzung" in den
Blick nimmt und die Kooperation der vier Länder im Bereich der
nachhaltigen Ressourcennutzung in europäischen Gebirgsräumen stärken
soll. Ein weiterer Impuls folgt mit der nun beginnenden Ausschreibung
"Earth System Sciences" (ESS). Die von der Österreichischen Akademie
der Wissenschaften (ÖAW) initiierte und vom Wissenschaftsministerium
mit 4,7 Millionen Euro finanzierte Initiative zielt auf die
Erforschung des "Systems Erde" ab und umfasst ergänzend zum
existierenden Förderungsportfolio interdisziplinäre Projekte,
Projekte zur Langzeitforschung und Projekte zu derzeit noch wenig
untersuchten Themen.

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