Illegale Clubbings der jungen ÖVP NÖ schädigen massiv die heimische Gastronomie

Ortner: "Vereine sollen ein Vereinsleben haben, aber mit Maß und Ziel und nicht immer auf Kosten der heimischen Wirte und Diskotheken!"

Wien (OTS/RfW) - Thomas Kober, Discobesitzer, Gründungsmitglied des BDGA (Bündnis der Gastronomie Austria) und Brancheninsider mit jahrzehntelanger Erfahrung kann es kaum in Worte fassen: "Es ist unglaublich was hier bei uns in Niederösterreich passiert. Ein Clubbing folgt dem nächsten, eine Party jagt die andere und das alles unter dem Deckmantel des Vereinwesens. Wir Gastronomen können durch die Finger schauen."

Vor allem die junge ÖVP NÖ (JVP) brüstet sich damit, 850 Clubbings im Jahr auszurichten und ist damit größter Veranstalter dieser Pfuschereien. Die meisten dieser Veranstaltungen finden auch noch oft in Räumlichkeiten ohne Betriebsanlagengenehmigung statt.

Dass die JVPNÖ sich mit dem Großteil ihrer Veranstaltungen auf illegalen Pfaden bewegt, scheint weder die JVP noch die Bezirkshauptmannschaften, die WKO und das Land Niederösterreich zu stören und auch die steuerlichen Vorschriften für gemeinnützige Vereine und den Unterschied zwischen kleinem und großen Vereinsfest scheinen die wenigsten dort zu kennen: "Wir von der BDGA haben bereits Anzeige bei der Finanzpolizei gemacht und gehen unter anderem gerichtlich gegen die BH Tulln vor", erklärt Kober und weiter, "die JVP scheint sich nicht bewusst darüber zu sein, dass sie teilweise illegal mit ihren Partys unterwegs sind: Sie melden keine Mitarbeiter an, und begehen damit Sozialversicherungsbetrug, sie hinterziehen massiv Steuern und üben illegal ein Gewerbe aus - das kann doch nicht im Sinne der sogenannten Wirtschafts- und Unternehmerpartei ÖVP sein, oder?"

"Ein Vereinsleben ist wichtig und richtig, aber die Ausmaße, die das vor allem in Kreisen der JVP NÖ annimmt, sind nicht mehr tragbar. Die rechtschaffenen Wirte und Gastronomen gehören vor diesem Wildwuchs geschützt. Deshalb werden wir vom RFW NÖ das mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen, denn diesen illegalen Veranstaltungen muss so schnell als möglich Einhalt geboten werden ", so Elisabeth Ortner, gf. Landesobfrau des RFW Niederösterreich.

Rückfragen & Kontakt:

RFW Niederösterreich
Tel.: 01/408 25 20 DW17
email: noe-office@rfw.at
Homepage: www.rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001