- 17.09.2013, 11:45:31
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Kulturpassage Karlsplatz in neuem Glanz eröffnet
Moderne, helle und sichere Gestaltung für Öffi-Knotenpunkt Karlsplatz
Utl.: Moderne, helle und sichere Gestaltung für Öffi-Knotenpunkt
Karlsplatz =
Wien (OTS) - Mit der heutigen Eröffnung der revitalisierten
Kulturpassage Karlsplatz durch den Wiener Bürgermeister Michael
Häupl, Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Vizebürgermeisterin Maria
Vassilakou, Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny und
Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer erstrahlt nun der am
stärksten frequentierte Öffi-Knotenpunkt Wiens in neuem Glanz. Die
moderne, helle und freundliche Gestaltung steigert für die täglich
mehr als 200.000 PassantInnen und TouristInnen den Wohlfühlfaktor und
erhöht zusätzlich das Sicherheitsempfinden. Herzstück der neuen
Kulturpassage bildet die 70 Meter lange Kunstinstallation des Tiroler
Künstlers Ernst Caramelle.
"Am meisten profitieren die vielen tausenden NutzerInnen der Passage
von der Revitalisierung. Und auch Wien als lebenswerteste Stadt der
Welt wird damit weiter aufgewertet", freut sich Bürgermeister Michael
Häupl über die Eröffnung. Durch die offene und transparente
Gestaltung wird die Kulturpassage für die zahlreichen BenutzerInnen
der öffentlichen Verkehrsmittel zum attraktiven Eingangstor in die
Innenstadt.
Wichtig war bei der Neugestaltung auch die Barrierefreiheit, die nun
am Verkehrsknotenpunkt gewährleistet ist. Ein erneuerter und ein
zusätzlicher Aufzug erhöhen gemeinsam mit einem neuen taktilen
Leitsystem die Barrierefreiheit der gesamten Passage - man gelangt
nun ohne Stiegen und damit barrierefrei an die Oberfläche.
Historische Passage am Karlsplatz fit für die Zukunft
Am 25. Februar 1978 ging mit der U1 zwischen Karlsplatz und
Reumannplatz das erste Wiener U-Bahn-Teilstück und somit auch die
Karlsplatzpassage in Betrieb. Rund 35 Jahre nach ihrer Eröffnung
wurden nun Böden, Wände und Decken erneuert und die technischen
Anlagen wie Brandschutzeinrichtungen in der Passage und in den
Geschäften auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht. Auch die
Stationsüberwachung und weitere Betriebs- und Aufenthaltsräume der
Wiener Linien wurden im Rahmen der Revitalisierung runderneuert.
Insgesamt wurden ca. 5.000 m2 Natursteinfließen verlegt, rund 1.800
m2 Glas verbaut und rund 1.950 neue Leuchten installiert. Des
Weiteren wurde der Zugang zur U1 barrierefrei gestaltet, die Aufgänge
an die Oberfläche modernisiert, Rolltreppen und Lifte erneuert sowie
die öffentliche WC-Anlage renoviert.
"Große Verkehrsknotenpunkte müssen für alle PassantInnen
gleichermaßen gut nutzbar sein. Eine attraktive und moderne
Gestaltung trägt zum Sicherheitsgefühl bei. Mit dem Kulturangebot in
der Passage haben wir zudem einen Anziehungspunkt für TouristInnen
geschaffen. 21 Mio. Euro haben wir in die Modernisierung der
Karlsplatzpassage und damit in die städtische Infrastruktur
investiert, was nicht nur ein wichtiger Impuls für die Wiener
Wirtschaft ist, sondern zudem die Attraktivität der Öffis erhöht", so
Vizebürgermeisterin Renate Brauner. Erfreut zeigt sie sich über die
konstruktive Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen und
Institutionen, sowie über das Engagement der Geschäftsleute. "Die
Zeit des Umbaus war sicher eine Herausforderung, aber die
Anstrengungen haben sich bezahlt gemacht. Ich danke allen und wünsche
weiterhin viel Erfolg in der Kulturpassage", so Brauner.
Mehr Service und Komfort für Öffi-NutzerInnen
Den Großteil der PassantInnen in der Kulturpassage stellen die
Öffi-NutzerInnen, die in eine der am Karlsplatz zusammenkommenden
drei U-Bahn-Linien einsteigen oder in eine der sieben Straßenbahn-
oder Buslinien wechseln. Die Kulturpassage verbindet nicht nur
historische und kulturelle Plätze und Institutionen, sondern ist
damit einer der größten Verkehrsknotenpunkte Wiens. "Über die
Runderneuerung freuen sich ganz besonders die 73 Millionen Menschen,
die jedes Jahr in der Passage unterwegs sind", so Vizebürgermeisterin
Maria Vassilakou.
Für die Fahrgäste der Wiener Linien steht ein neues Info- und
Ticketbüro, das in einem zentralen Servicezentrum zusammengefasst
ist, als Auskunft- und Vorverkaufsstelle zur Verfügung. "Wer
informiert ist und gut betreut wird, der fühlt sich wohl. Mit dem
neuen Servicezentrum tragen wir dieser Philosophie Rechnung", so
Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.
Im Herzen der Wiener Kunst- und Kulturszene
Die historische Passage am Karlsplatz liegt inmitten zahlreicher
traditioneller Kunst- und Kultureinrichtungen, wie Oper, Wien Museum,
Secession, Musikverein, Künstlerhaus oder Karlskirche. "Die Fähigkeit
der Kunst zu verbinden, findet in der neuen Kunstpassage ihre ebenso
gelungene wie buchstäbliche Umsetzung. Sie steht als verbindendes
Element im Zentrum der Revitalisierung. Die Installation macht
sichtbar, wie wichtig Kunst im öffentlichen Raum ist um Identität,
Orientierung und Wohlbefinden zu schaffen. Passend zu diesem neu
geschaffenen Ort, wurde auch seine Funktion als Orientierungspunkt
und Kunstinformation neu gestaltet. Mit Ernst Caramelle hat sich die
Jury für einen österreichischen Künstler von internationaler
Bedeutung entschieden. Sein Werk besticht durch angenehme Transparenz
und betont einmal mehr die Bedeutung des Kunstplatz Karlsplatz", so
Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. Über die neu installierten
Informationsbildschirme werden NutzerInnen der Passage nun über
aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen der umliegenden Kunst- und
Kultureinrichtungen informiert. Zusätzlich wurde im Boden und in der
Decke eine Kulturleitlinie installiert. Diese weist nun in Form von
Leuchtstreifen in verschiedenen Farben den Weg zu den diversen
Einrichtungen im Umfeld.
Ein Kunstwerk, das verbindet
Das 70 Meter lange Kunstwerk des international bekannten Tiroler
Künstlers Ernst Caramelle im Durchgang Richtung Resselpark ist das
zentrale Highlight der neuen Kulturpassage. Die Installation lässt
den Raum in einer neuen Perspektive erscheinen und erweitert die
bereits am Karlsplatz zahlreich vorhandenen Kunstwerke, wie zum
Beispiel die Röhreninstallation von Peter Kogler oder das
Kunstprojekt "Pi" von Ken Lum.
Charme der 50er Jahre prägt Opernpassage
Der Bereich der Opernpassage steht ganz im Zeichen der
Wiederherstellung des ursprünglichen Erscheinungsbildes aus den
1950er-Jahren. Der Bodenbelag im Schachbrettmuster und der Einsatz
von Glas zur Wandverkleidung bringen den Charme der damaligen Zeit
zurück in die Opernpassage. Die Arbeiten wurden in enger
Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt durchgeführt.
Rückfragehinweise:
Martin Ritzmaier
Mediensprecher Bürgermeister Michael Häupl
Tel.: 01/4000-81855
E-Mail: [email protected]
Heike Hromatka-Reithofer
Mediensprecherin Vbgmin Renate Brauner
Tel.: 01/4000-81219
E-Mail: [email protected]
Andreas Baur
Mediensprecher Vbgmin Maria Vassilakou
Tel.: 01/4000-81691
E-Mail: [email protected]
Daniel Benyes
Mediensprecher Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny
Tel.: 01/4000-81192
E-Mail: [email protected]
Wiener Linien
Kommunikation
Tel.: 01/7909-14203
E-Mail: [email protected]
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