ASFINAG unterstützt geplantes LKW-Fahrverbot auf der ganz linken Spur

Aus für gefährliche "Elefanten-Rennen" auf den Autobahnen ist wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit

Wien (OTS) - Volle Unterstützung für das vom Verkehrsministerium geplante generelle LKW-Fahrverbot auf der dritten oder vierten Spur einer Autobahn kommt von der ASFINAG. "Beispiele aus Deutschland, der Schweiz oder Italien zeigen, dass so ein LKW-Fahrverbot zu einem Rückgang der Unfälle geführt hat", sagt ASFINAG Vorstand Alois Schedl, "LKW-Unfälle sind sehr oft sehr schwere Unfälle - wir begrüßen jede Initiative, die hilft, solche schweren Unfälle zu verhindern." Zusätzlicher Nutzen: Weniger Behinderungen im Winter. Situationen, in denen hängen gebliebene LKW nebeneinander alle Spuren der Autobahn blockieren, gehören dann der Vergangenheit an - für PKW bleibt dann zumindest die ganz linke Fahrspur frei. Schedl: "Für den LKW-Verkehr bedeutet ein Fahrverbot auf der ganz linken Spur keine Behinderung - die Kapazität der ersten und zweiten Spur reicht für einen reibungslosen LKW-Verkehr."

LKW sind verhältnismäßig öfter in Unfälle verwickelt als PKW. Besonders riskant wird es, wenn LKW auf der dritten oder vierten Spur einer Autobahn unterwegs sind - das bestätigt eine aktuelle Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit. Auf der dritten und vierten Spur sind um 50 Prozent mehr LKW in Unfälle verwickelt, als ihrem Fahranteil entspricht. Hauptgrund: die großen Geschwindigkeitsunterschiede zu den PKW - besonders beim Spurwechsel.

Fakten: Von den 2.178 Kilometern Autobahnen und Schnellstraßen haben 700 Kilometer drei Spuren je Richtung, auf 40 Kilometern sind es vier Spuren. Pro Jahr sind auf diesem Netz rund 19 Millionen LKW unterwegs.

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