- 15.09.2013, 11:17:47
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ASFINAG unterstützt geplantes LKW-Fahrverbot auf der ganz linken Spur
Aus für gefährliche "Elefanten-Rennen" auf den Autobahnen ist wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit
Utl.: Aus für gefährliche "Elefanten-Rennen" auf den Autobahnen ist
wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit =
Wien (OTS) - Volle Unterstützung für das vom Verkehrsministerium
geplante generelle LKW-Fahrverbot auf der dritten oder vierten Spur
einer Autobahn kommt von der ASFINAG. "Beispiele aus Deutschland, der
Schweiz oder Italien zeigen, dass so ein LKW-Fahrverbot zu einem
Rückgang der Unfälle geführt hat", sagt ASFINAG Vorstand Alois
Schedl, "LKW-Unfälle sind sehr oft sehr schwere Unfälle - wir
begrüßen jede Initiative, die hilft, solche schweren Unfälle zu
verhindern." Zusätzlicher Nutzen: Weniger Behinderungen im Winter.
Situationen, in denen hängen gebliebene LKW nebeneinander alle Spuren
der Autobahn blockieren, gehören dann der Vergangenheit an - für PKW
bleibt dann zumindest die ganz linke Fahrspur frei. Schedl: "Für den
LKW-Verkehr bedeutet ein Fahrverbot auf der ganz linken Spur keine
Behinderung - die Kapazität der ersten und zweiten Spur reicht für
einen reibungslosen LKW-Verkehr."
LKW sind verhältnismäßig öfter in Unfälle verwickelt als PKW.
Besonders riskant wird es, wenn LKW auf der dritten oder vierten Spur
einer Autobahn unterwegs sind - das bestätigt eine aktuelle Studie
des Kuratoriums für Verkehrssicherheit. Auf der dritten und vierten
Spur sind um 50 Prozent mehr LKW in Unfälle verwickelt, als ihrem
Fahranteil entspricht. Hauptgrund: die großen
Geschwindigkeitsunterschiede zu den PKW - besonders beim Spurwechsel.
Fakten: Von den 2.178 Kilometern Autobahnen und Schnellstraßen haben
700 Kilometer drei Spuren je Richtung, auf 40 Kilometern sind es vier
Spuren. Pro Jahr sind auf diesem Netz rund 19 Millionen LKW
unterwegs.
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